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Zeichen gegen Rechts: "Schrei nach Liebe" von den Ärzten soll zurück in die Charts

Es gilt als ironische, aber ernst zu nehmende Hymne gegen Rechts: "Schrei nach Liebe" von den Ärzten soll auf Initiative einer privaten Aktion als Zeichen gegen die Gewalt gegen Flüchtlinge wieder zurück in die Charts.

Die Ärzte - Schrei nach Liebe

Als Reaktion auf die rechtsextremen Übergriffe auf Ausländer, etwa in Rostock oder Hoyerswerda, schrieben die "Ärzte" 1993 "Schrei nach Liebe". Jetzt will eine private Initiative den Song wieder auf Platz eins der Charts bringen - aus den gleichen, traurigen Gründen wie vor 22 Jahren.

Als Zeichen gegen Fremdenhass will die sogenannte "Aktion Arschloch" den Song "Schrei nach Liebe" von den  wieder in die Charts bringen. Der legendäre Track wurde 1993 veröffentlicht und gilt als Hymne gegen Rechtsextremismus. Die Berliner Punkrock-Band reagierte damals musikalisch auf die Zunahme rechter Übergriffe auf Ausländer, etwa in Rostock, Solingen oder Hoyerswerda.

Auf der Website von "Aktion Arschloch" wird nun dazu aufgerufen, das Lied bei den gängigen Anbietern wie iTunes oder Google Play zu kaufen, es bei Streaming-Diensten zu hören und es sich bei Radiosendern sowie in Clubs zu wünschen. Der Aufruf hat bisher dazu geführt, dass der 22 Jahre alte Ärzte-Hit es bereits wieder auf Platz 32 der Google Play Music Charts geschafft hat. Bei der iTunes-Hitparade taucht "Schrei nach Liebe" bislang noch nicht unter den Top-100 auf. Auch der norddeutsche Radiosender "Deltaradio" hatte den Song am Mittwoch im Programm. Auf eine Stellungnahme der Band warten Betreiber der "Aktion Arschloch" derzeit noch, wie sie auf ihrer Webseite schreiben.  

Erst vor Kurzem ging die Aktion im Netz an den Start und brachte es innerhalb von vier Tagen auf über 2700 Facebook-Fans. Auch auf Twitter macht der Hashtag #AktionArschloch langsam, aber stetig die Runde. Hinter "Aktion Arschloch" steckt eine private, nichtkommerzielle Initiative aus der niedersächsischen Stadt Georgsmarienhütte.

jho
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo