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"75 Years of Capitol Records": Ein Bildband feiert das einflussreichste Plattenlabel der Welt

Diese Plattenfirma brachte den Amerikanern Frank Sinatra, die Beach Boys, Pink Floyd und die Beatles nahe. Capitol Records prägte das Musikleben über Jahrzehnte. Ein Bildband feiert das Label anlässlich seines 75. Geburtstags.

Frank Sinatra und Dean Martin

Das Foto entstand 1958 in den Capitol Studios: Frank Sinatra unterstützt Dean Martin bei der Aufnahme seines fünften Soloalbums "Sleep Warm", auf der er das Orchester dirigiert. "Dino" hatte kurz zuvor seine langjährige Partnerschaft mit Jerry Lewis beendet und eine erfolgreiche Solokarriere als Filmstar angetreten. Und die Single "Memories are made of this" hatte ihm bereits den ersten Nummer-eins-Hit beschert.

Capitol Records gehört zu den großen amerikanischen Plattenlabels, das die Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich mitbestimmte. Zahllose große Künstler veröffentlichten hier ihre Musik, darunter frühe Popstars Frank Sinatra, Dean Martin, Nat King Cole, ab den 60er Jahren widmete sich das Label der immer stärker werdenden Jugendkultur und brachte die Beach Boys heraus, auch die Alben der Beatles erscheinen in den USA auf Capitol. Rock-Giganten wie Pink Floyd veröffentlichten hier ihre Platten, später auch HipHop-Acts wie die Beastie Boys. Auch aktuell aktive Künstler wie Radiohead, Coldplay, Sam Smith, Katy Perry oder Beck sind hier erschienen.

Capitol Records öffnet seine Archive

Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens hat die Plattenfirma ihr Foto-Archiv geöffnet und einen Bildband mit allen Phasen der Firmengeschichte zusammengestellt. Das Buch enthält zudem einordnende Texte des renommierten Musikjournalisten Barney Hoskyns, der jedem Kapitel einen einführenden Essay voranstellt und das Geschehen jener Zeit auf den Punkt bringt. 

Der Bildband "75 Years of Capitol Records" ist im Taschen-Verlag erschienen, enthält 492 Seiten und kostet 99,99 Euro. Mehr auf der Homepage des Verlags.


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.