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"Forbes"-Liste 2014: Dr. Dre ist der bestverdienende Musiker des Jahres

Die Übernahme seiner Firma Beats durch Apple brachte Dr. Dre einen Milliardendeal ein. Damit landet er auf der "Forbes"-Liste der bestverdienenden Musiker ganz oben - gefolgt von einer Frau.

620 Millionen Dollar Jahreseinkommen: Dr. Dre ist der bestverdienende Musiker 2014

620 Millionen Dollar Jahreseinkommen: Dr. Dre ist der bestverdienende Musiker 2014

Er ist der Ur-Vater des Gangsta-Rap, verhalf als Produzent Hip Hop-Größen wie Eminem und Snoop Dogg zum Durchbruch - und landete mit der Gründung der Kopfhörer-Marke Beats einen Welterfolg. Dieser wurde dadurch gekrönt, dass Beats im Mai in einem milliardenschweren Deal von Apple übernommen wurde. Kein Wunder, dass Andre Young, wie der Künster richtig heißt, nun vom Forbes Magazin zum weltweit bestbezahlten Musiker gekührt wurde. Ganze 620 Millionen Dollar scheffelte der 49-Jährige demnach im Jahr 2014.

Nebenbei legte er einen neuen Rekord hin: Noch nie hat ein Musiker laut "Forbes" in einem Jahr so viel verdient. Alleine der Deal mit Apple brachte Dr. Dre drei Milliarden Dollar ein. Für Apple war es die größte Übernahme in der Firmengeschichte.

Beyoncé auf Platz zwei

Den zweiten Platz belegte eine ebenfalls altbekannte Musik-Ikone: Beyoncé Knowles verdiente 115 Millionen Dollar und landet damit - etwas abgeschlagen - hinter Dr. Dre. Die R'n'B - und Pop-Sängerin war erst kürzlich vom "Forbes"-Magazin zum bestverdienenden weiblichen Popstar des Jahres gewählt worden.

2014 war ein erfolgreiches Jahr für Beyoncé. Die 33-Jährige beendete im April ihre fünfte Welttournee "The Mrs Carter Show" und eröffnete mit einer 16-minütigen Show die diesjährigen MTV Video Music Awards. Außerdem hatte die Sängerin Ende letzten Jahres überraschend ein neues Album herausgebracht, das ein kommerzieller Erfolg wurde. Dem "Forbes"-Magazin zufolge profitierte sie jedoch auch von Werbeverträgen mit Pepsi und H&M.

Auf den weiteren Plätzen landeten The Eagles (100 Millionen Dollar), Bon Jovi (82 Millionen Dollar), Bruce Springsteen (81 Millionen Dollar) und Justin Bieber (80 Millionen Dollar).

Kim Schwarz