Am Samstag steigt das Finale des Eurovision Song Contests in Wien. Nun steht die Startreihenfolge für die Auftritte der jeweiligen Kandidaten fest. Deutschland muss früh ran.
Wer gewinnt die Jubiläumsausgabe des Eurovision Song Contests? Am Donnerstagabend qualifizierten sich im zweiten Halbfinale zehn weitere Länder für das große Finale mit 25 Teilnehmern am Samstag. Unter den erfolgreichen Halbfinalisten sind Australien und Dänemark, die beide zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden.
Deutschland mit seiner Starterin Sarah Engels war bereits für das Finale gesetzt, es gehört neben Großbritannien, Frankreich und Italien zu den vier großen Geldgebern des ESC.
70 Jahre ESC
Der ESC ist der weltweit am meisten beachtete Musikwettbewerb. In diesem Jahr feiert er sein 70-jähriges Bestehen. Das Jubiläum steht allerdings im Zeichen eines Konflikts um die Teilnahme Israels. Aus Protest dagegen boykottieren die Niederlande, Spanien, Irland, Slowenien und Island den Wettbewerb. Sie kritisieren Israel wegen des Vorgehens im Gazastreifen.
Laura Hindelang
Deutschland muss beim ESC früh ran
Sarah Engels muss beim Finale des Eurovision Song Contests in Wien für Deutschland bereits als zweiter Act antreten. Das geht aus der Startreihenfolge hervor, die der ORF und die Europäische Rundfunkunion (EBU) bekannt gegeben haben. Statistisch gesehen gilt ein früher Auftritt als ungünstig. Einerseits hat das Televoting zu dem Zeitpunkt meist noch keinen Schwung aufgenommen. Andererseits bleiben Lieder, die gegen Ende der Show gesungen werden, den Zuschauern eher im Gedächtnis. Die Performance von Sarah Engels findet statt zwischen dem Auftritt des dänischen Favoriten Søren Torpegaard Lund, der als Erster antritt, und dem israelischen Sänger Noam Bettan, der nach der deutschen Sängerin aufreten wird.
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Christina Klein
Noch zwei Mal schlafen, dann steigt das große ESC-Finale in Wien und der stern wird Sie erneut durch den Abend führen. In diesem Sinne, gute Nacht.
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Christina Klein
Das Publikum hat entschieden, im Finale des 70. Eurovision Song Contest am Samstag in Wien stehen:
Bulgarien: Dara – Bangaranga
Ukraine: Leléka – Ridnym
Norwegen: Jonas Lovv – Ya Ya Ya
Australien: Delta Goodrem – Eclipse
Rumänien: Alexandra Căpitănescu – Choke Me
Malta: Aidan – Bella
Zypern: Antigoni – Jalla
Albanien: Alis – Nân
Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem
Tschechien: Daniel Žižka – Crossroads
Antigoni aus Zypern mit „Jalla“ dürfen im Finale antreten.picture alliance / APA-Images | Thomas Ramstorfer
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Christina Klein
Zum Ausgleich der aufgeheizten Kampfstimmung gibt es unter den Teilnehmern noch eine Runde Gruppenkuscheln beim Wiener Walzer, während die Telefonleitungen geschlossen werden.
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Christina Klein
Zum krönenden Abschluss der Auftritte des zweiten ESC-Halbfinales singen uns die Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski noch das Ständchen "I'm so excited“ (zu Deutsch: „Ich bin so aufgeregt!“). Ich glaube, das sind wir alle, wer von den heutigen Kandidaten nun ins Finale einziehen darf.
Victoria Swarovski mit Gesangseinlage.picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
„Ya Ya Ya“ oder doch eher „Nein, nein, nein“? Norwegen versucht sich offenbar in Publikumsmanipulation, indem Sänger Jonas Lovv seinen Songtitel sehr zustimmend und bejahend gewählt hat.
Jonas Lovv aus Norwegen mit dem Titel „Ya Ya Ya“ .picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
Malta holt die Zauberflöte raus und versucht mit einerSchlangenbeschwörung seine Gegner außer Gefecht zu setzen. Der Sänger Aidan lullt mit einem immer wiederkehrenden „Bella, Bella, Bella, Bella, Bella“ das Publikum ein, natürlich heißt der Song – raten Sie mal – „Bella“.
Aidan aus Malta mit dem Titel „Bella“.picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
Das sieht mir doch stark nach der nächsten Kopie aus: Zumindest was den Look angeht, erinnert der Sänger Alis, der für Albanien antritt, stark an Apache 207. Der Song „Nân“ geht jedoch in eine andere Richtung als die des deutschen Rappers. Das Orchester im Hintergrund gibt dem Lied eine enorme Tiefe.
Alis aus Albanien mit dem Titel „Nan“.picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
Ebenfalls schon als Teilnehmer des ESC-Finales gesetzt ist das Vereinigte Königreich. Der Sänger LOOK MUM NO COMPUTER singt in Teilen auf Deutsch den Song „Eins, Zwei, Drei“. Der ganze Text ist ziemlich irre: „Darlin', I need something salty. Eins, zwei, drei. With a slice of pepperoni“ (zu Deutsch: „Schatz, ich brauche was Salziges. Eins, zwei, drei. Mit einer Scheibe Pepperoni“) - ich auch.
Look Mum No Computer aus Großbritannien mit dem Titel „Eins, Zwei, Drei“.picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
Für die Ukraine performt die Sängerin Leléka den Song "Ridnym". Der Song ist nachdenklich und vereint ukrainische Tradition mit zeitgenössischen Sounds.
Leleka aus der Ukraine mit dem Titel „Ridnym“.picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
Australien kramt am anderen Ende der Welt doch ernsthaft ein Beyoncé-Double raus. Die Sängerin Delta Goodrem kann jedoch optisch und stimmlich mit dem Weltstar mithalten. Fun Fact: Ihren Song „Eclipse“ soll sie sogar auf der gleichen Hebebühne performen wie die Frau von Jay-Z
Delta Goodrem aus Australien mit dem Titel „Eclipse“ .picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
Wenn Sie nun bitte versuchen würden, den Songtitel „Før vi går hjem“ von Sänger Søren Torpegaard Lund für Dänemark zu lesen, gewinne ich ein wenig Zeit beim Tickern – mit einem Lied in ihrer Landessprache versuchen die Dänen, das Finalticket zu lösen.
Søren Torpegaard Lund aus Dänemark mit dem Titel „Før vi gar hjem“ .picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
Ob die Sängerin Atvara für Lettland nicht nur Glas, sondern auch ihre Mitstreiter bricht? Stimmgewaltig präsentiert sie den Song „Ēnā“ im zweiten Halbfinale des ESC.
Atvara aus Lettland mit dem Titel „Ena“ .picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
Falco lebt! Ich bin mir sicher! Ach ne, doch nicht, habe noch mal hingeschaut. Cosmós Sound erinnert auf jeden Fall stark an den verstorbenen Sänger. Sein Song „Tanzschein“ für Österreich ist ein Ohrwurm, den Sie und ich so schnell nicht wieder loswerden.
Cosmo aus Österreich mit dem Titel „Tanzschein“ .picture alliance/dpa | Jens Büttner
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Christina Klein
Die Sängerin Antigoni versucht es anstatt mit Drohungen lieber mit Sex-Appeal. Damit hat sie auch schon Übung, denn sie machte bereits bei dem TV-Format „Love Island“ mit. Ihr Song „Jalla“ scheint bei ihr eher nebensächlich, obwohl er ins Ohr geht.
Antigoni aus Zypern mit dem Titel „Jalla“ .picture alliance/dpa | Jens Büttner