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Reaktionen auf ESC-Eklat: "Sorry, warum hat #Kümmert dann überhaupt mitgemacht?"

Innerhalb von Sekunden verwandelt sich der Sänger Andreas Kümmert vom knuffigen Publikumsliebling zum erratischen Musikerzausel. Sieger des Abends ist der ESC-Vorentscheid. Zumindest bei Twitter.

Der Eklat des Abends nahm gerade Gestalt an, da hatte Barbara Schöneberger schon den richtigen Spruch parat: "Das ist ein Coitus interruptus der schlimmsten Sorte", wandte sie sich noch auf der Bühne an den Sieger, der keiner sein wollte. Andreas Kümmert, der herausragende Gewinner des ESC-Vorentscheids, hatte gerade verkündet, dass er sich nicht in der Lage sieht, Deutschland beim Grand Prix in Wien zu vertreten. Die Moderatorin des Abends hatte damit gleich die erste markige Reaktion auf den Eklat geliefert - und natürlich geht es seither auf Twitter munter weiter.

Fangen wir mit dem Moment des Sieges an, in dem viele Zuschauer und Fans des Sängers sich für den vermeintlichen Underdog freuten.




Ein Glück, das nur Sekunden andauerte.




Auf den Schock folgten die offenbar unvermeidlichen und ziemlich beliebten Wortspiele mit dem Namen des Protagonisten.






"Können wir Conchita einbürgern?"

Einige Zuschauer sind allerdings ziemlich sauer. Besonders, weil die vielen Anrufe für den ungewollten Sieger umsonst waren. Aber auch, weil der Verzicht ohne tiefergehende Erklärung daher kam.










Andere zeigen sich hingegen irgendwie dankbar und pragmatisch lösungsorientiert. Zumindest aus Hannover erhält Andreas Kümmert so etwas wie Verständnis.








Über das Warum kann hingegen nur spekuliert werden.




Für so manche Tageszeitung war der Verzicht Kümmerts übrigens ebenfalls eine Niederlage, wie die Würzburger "Main-Post" twitterte. Dass Andreas Kümmert gar nicht nach Wien wollte, stand noch nicht fest, als die Druckerpresse angeschmissen wurde.



ono