Grand Prix Popstars starten für Deutschland


Nach Schlagerwettbewerb sieht die Liste der deutschen Grand Prix-Bewerber nicht aus: Neben Laith Al Deen, Mia, Patrick Nuo und Sabrina Setlur gehen Scooter, WestBam und Wonderwall an den Start.

Die Teilnehmer für den Vorentscheid zum "Eurovision Song Contest" am 19. März in Berlin stehen fest. Nach Schlagerwettbewerb sieht die Liste nicht mehr aus: Neben Laith Al Deen, Tina Frank, Mia, Overground, Patrick Nuo und Sabrina Setlur sind Scooter, WestBam and Afrika Islam und Wonderwall mit dabei, wie der Norddeutsche Rundfunk in Hamburg mitteilte. Bei entsprechender Chartplatzierung treten auch Masha und Maximilian in Berlin an. Wer zum Finale am 15. Mai in Istanbul reisen darf, entscheiden die ARD-Zuschauer.

Moderiert wird der deutsche Vorentscheid in der Arena in Treptow von Jörg Pilawa und Sarah Kuttner, auch Schweizer wie Patrick Nuo dürfen antreten. Die Musiktitel werden wie bisher von deutschen Plattenfirmen für die NDR-Show ausgewählt. Der Wettbewerb soll aber in diesem Jahr entstaubt und internationaler werden.

Zwei Kandidaten von Stefan Raab

Die meisten Kandidaten haben sich qualifiziert, weil ihre Videos ins Programm von Viva aufgenommen wurden. Daneben gibt es "wild cards" - diesmal für Masha, produziert von Leslie Mandoki, und Maximilian, Sieger des Wettbewerbs "Stefan-Sucht-Den-Super-Grand-Prix-Star" von Stefan Raab. Die beiden Titel müssen sich bis zur Show unter den Top 40 der deutschen Charts platziert haben, um ins Rennen gehen zu können.

Kritik am neuen Konzept

Die deutsche Schlagerszene hatte die Regeländerungen kritisiert. NDR-Grand-Prix-Fachmann Jürgen Meier-Beer verteidigte das neue Konzept. "Der deutsche Schlager wäre im Eurovision Song Contest weiterhin willkommen, würde er sich wie zur Zeit seiner früheren Erfolge als deutschsprachige Popmusik verstehen", sagte er im NDR- Interview. "Ungeeignet für den internationalen Wettbewerb ist nur das rein nationale Genre, als das sich der deutsche Schlager heute versteht." Folglich hätten sich aktuelle Schlagergrößen wie Andrea Berg und Roland Kaiser nie für den Eurovision Song Contest angeboten.

DPA DPA

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