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Soundgarden und Audioslave: Grunge-Legende Chris Cornell mit 52 Jahren überraschend gestorben

Rocksänger Chris Cornell ist mit 52 Jahren verstorben. In den 1990er Jahren wurde er mit der Grunge-Band Soundgarden berühmt, später feierte er mit Audioslave Erfolge.

Chris Cornell Soundgarden ausioslave

Chris Cornell bei einem Auftritt 2016 in Hamburg

Rockmusiker Chris Cornell ist tot. Dies bestätigte sein Agent Brian Bumbery in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AP. Zu den näheren Umständen wurde noch nichts bekannt, die Familie des Sängers sei laut Bumbery geschockt von seinem "plötzlichen und unerwarteten Ableben". Cornell wurde nur 52 Jahre alt. 

Cornell war eine Ikone des Grunge

Chris Cornell wurde 1964 in Seattle geboren. Neben dem 1994 verstorbenen Nirvana-Sänger Kurt Cobain galt er als einer der Mitbegründer des Grunge. Berühmt wurde er mit seiner Band Soundgarden. Mit dem Album "Superunknown" und dem darauf enthaltenen Hit "Black Hole Sun" wurde die Gruppe 1994 auf einen Schlag weltbekannt. 1997 löste sich die Formation auf, wagte aber ab 2010 einen Neustart. Während dieser Pause formierte Cornell gemeinsam mit "Rage Against the Machine"-Gitarrist Tim Morello die Band Audioslave, mit der er ebenfalls äußerst erfolgreich war.

Fans trauern auf Twitter

Auf Twitter drückten nach der Todesmeldung viele User unter dem Hashtag #RIPChrisCornell ihre Trauer aus. Auch der letzte Tweet des Musikers, den er am Mittwoch, 17. Mai, absetzte, wurde noch etliche Male geteilt. Wie "Variety" berichtet, soll Cornell am selben Tag verstorben sein. Zuvor habe er mit Soundgarden noch ein Konzert in Detroit gegeben.

Das Video zu "Black Hole Sun" wurde auf Youtube insgesamt fast 80 Millionen mal aufgerufen:


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