HOME

Fesitival startet: "Hurricane" 2017: Neues Sicherheitskonzept und Unwetterwarnungen zum Auftakt

Am Wochenende findet in Scheeßel das "Hurricane"-Festival statt. Die Veranstalter präsentierten im Vorfeld ein neues Sicherheitskonzept. Die Wettervorhersage weckt derweil Erinnerungen an 2016.

Hurricane 2017

Besucher auf dem "Hurricane" Festival (Archivbild)

Am Freitag beginnt im niedersächsischen Scheeßel das " "-Festival. Wenige Tage vor dem Start haben Veranstalter und Polizei ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Nach Polizeiangaben werden auf dem "Hurricane" deutlich mehr Beamte im Einsatz sein als im vergangenen Jahr, als bis zu 400 Polizeikräfte das Festival sicherten.

Nachdem das über Pfingsten stattfindende "Rock am Ring" in diesem Jahr wegen einer Terrorwarnung unterbrochen wurde, hatte der "Hurricane"-Veranstalter bereits strengere Vorschriften für Besucher angekündigt. So sind im Innenbereich, wo die Bands spielen, keine Rucksäcke oder Turnbeutel erlaubt. Zur Begründung heißt es auf der Festival-Homepage, es seien in der jüngeren Vergangenheit "ein paar Dinge im In- und Ausland passiert. Nach vielen Rücksprachen mit Behörden und sind wir der Meinung, dass diese Maßnahmen notwendig sind, um Euch die höchste Sicherheit bieten zu können, die uns möglich ist."

Neuer Code für Notfall-Situationen

Darüber hinaus soll es den Besuchern erleichtert werden, in heiklen Situationen Hilfe zu erhalten, etwa wenn man etwas Ungewöhnliches beobachtet hat oder sich bedroht, bedrängt oder einfach unwohl fühlt. Dafür sind rund speziell geschulte Helfer auf dem "Hurricane" unterwegs. Sie sind an einem grünroten Armband mit dem Schriftzug "Panama" zu erkennen.

Wer ihnen die Code-Frage "Wo geht’s nach Panama?" stellt, werde ohne weitere Rückfragen in einen geschützten Bereich geführt, heißt es auf der Homepage. Dort wird dann das Problem eruiert und weitere Maßnahmen besprochen. Auch andere Festival-Mitarbeiter, Polizisten und Sanitäter reagieren auf den Code.

Erinnerungen an "Hurricane" 2016

Zum "Hurricane", bei dem unter anderem "Green Day" und "Linkin Park" spielen, werden in diesem Jahr wieder rund 70.000 Besucher erwartet. Zeitlgleich findet im baden-württembergischen Neuhausen ob Eck das Schwesternfestival "Southside" statt.

Die Wetterprognose ruft Erinnerungen an 2016 hervor: Im vergangenen Jahr musste das Gelände in wegen Unwetter zeitweise geräumt werden. Und auch in diesem Jahr meldet der Deutsche Wetterdienst für Donnerstag - an dem Tag reisen viele Besucher an - starke Unwetter: 

 

rös