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Musikmesse: Popkomm mit massivem Aussteller-Schwund

Gut ein Fünftel weniger Aussteller als im Vorjahr verzeichnet die am Donnerstag startende Popkomm. Im kommenden Jahr zieht die Popmesse von Köln nach Berlin.

Die Popkomm, die weltgrößte Messe für Popmusik und Entertainment, verzeichnet in diesem Jahr einen deutlichen Ausstellerschwund. Wie der Veranstalter Viva Media Enterprises in Köln mitteilte, sind diesmal 618 Firmen aus 26 Ländern vertreten. Das sind gut ein Fünftel weniger als im vergangenen Jahr, als rund 790 Unternehmen teilnahmen. Die Popkomm beginnt am Donnerstag in Köln. Im kommenden Jahr zieht die Popmesse nach Berlin.

Erstmals Messe für Fans und Hobbymusiker

Etwa 60 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland. Neben dem klassischen Geschäftsbereich gibt es in diesem Jahr erstmals mit der Popkomm.Public eine Messe für die musikinteressierte Öffentlichkeit. Dort sollen Fans und Hobbymusiker hinter die Kulissen des Popgeschäfts blicken können und mit den Machern ins Gespräch kommen. Dazu werden den Fans auf zwei Bühnen Live-Programme geboten, bei dem Bands wie Outlandish, Reamonn oder Bro'Sis auftreten. Hinzu kommt das Popkomm-Festival, zu dem mehr als 200 Bands aller Genres erwartet werden, die in insgesamt 40 Shows auftreten.

Clement und Gorny als Teilnehmer

Den professionellen Messe-Besuchern bieten die Veranstalter Diskussions- und Workshop-Foren. Neben der Diskussion aktueller Branchenthemen soll auch die Vertiefung von Fachwissen eine wichtige Rolle spielen. Als prominente Teilnehmer werden unter anderem Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) und der Viva-Vorstandsvorsitzender Dieter Gorny erwartet.

DPA
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