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Von Hasselhoff bis Bonnie Tyler: Als Tony Blair vor Schreck vom Rudergerät fiel: Die schlechtesten Musikvideos aller Zeiten

Mit dem Aufkommen des Musikfernsehens wurden Musikvideos für den Erfolg eines Songs immer wichtiger. Doch nicht jeder Versuch gelang künstlerisch. Wir haben die schlechtesten Clips aller Zeiten gekürt.

David Hasselhoff

David Hasselhoff im Video zu "Hooked on a Feeling"

1. David Hasselhoff: "Hooked on a Feeling"

Da braucht man nicht lange herumzureden: Wenn es einen Platz 1 in der Liste der schlechtesten Musikvideos gibt, dann gebührt er David Hasselhoff für sein Video von "Hooked on a Feeling". Hier fliegt der Sänger einmal um die Welt, trifft schlecht ins Bild gephotoshoppte Hunde und Engel, fliegt mit einem Vogelschwarm und fährt stehend Motorrad. So billig, so sinnfrei ist kein zweiter Film. Es ist - da lehnen wir uns gerne aus dem Fenster - auch das schlechteste aller Musikvideos, die noch kommen werden.

2. Kanye West: "Bound 2"

Wenn Hasselhoffs Meisterwerk einen würdigen Nachfolger gefunden hat, dann ist es dieses Video: 2013 unterlegte Kanye West seinen Song "Bound 2" mit Bildern, die mehr Kitsch enthalten als sämtliche Heimatfilme der 50er Jahre: Ein Adler fliegt über hohe Gipfel, in der Tiefebene galoppieren derweil wilde Pferde. Später sitzt der Rapper auf seinem Motorrad, die nackte Kim Kardashian sitzt vor ihm und schmachtet ihn an - vor dem Hintergrund einer Rückprojektion von Monument Valley. Man muss dem Rapper zugute halten: Er war damals schwer verliebt.

3. Bruce & Bongo: "Geil"

Alles, was wir in diesem Video zu sehen bekommen, ist das Gegenteil dessen, was der Titel verspricht: Die Frisuren, die Schnurrbärte, die Kleidung - wer die 80er Jahre erlebt hat, wird sich mit Schaudern an die Mode erinnern. Weshalb der Clip jedoch in einer Turnhalle gedreht wurde -  das haben wir bis heute nicht verstanden.

4. Take That: "Do What You Like"

Zieht Lederjacken an, zieht sie wieder aus, tanzt wild - und beschmiert euch gegenseitig mit Lebensmitteln: So ungefähr muss die Regieanweisung zu "Do What You Like" gelautet haben. Die Jungs von Take That um den späteren Weltstar Robbie Williams taten wie ihnen geheißen. Ein dreiminütiger Unfall, bei dem man nicht weggucken kann.

5. Eric Prydz: "Call on me"

Der Sound ist 80er Jahre, und so ist es nur konsequent, dass auch das Video zu Eric Prydzs "Call on me" in dieses Jahrzehnt zurückführt und den damaligen Trendsport thematisiert: Aerobic. Darüber hinaus ist der Clip eine einzige Fleischbeschau. Immerhin gibt es auch einen knackicken Männerkörper zu sehen: den argentinischen Schauspieler Juan Pablo Di Pace. Der damalige britische Premierminister Tony Blair soll von seinem Rudergerät gefallen sein, als er das Video erstmals sah. Wir können verstehen, warum.

6. Modern Talking: "Geronimo's Cadillac"

Zugegeben: Unter den vielen schlechten Videos von Modern Talking nimmt dieses eine Sonderstellung ein. Man weiß gar nicht, was hier am schlimmsten ist: Der lieblos in die Studiokulisse gestellte Cadillac mit geöffneter Motorhaube? Das nachträglich eingefügte zerbrochene Herz bei der Textstelle "You're the Queen of Broken Heart"? Die riesigen Tränen, die durchs Bild rinnen? Oder der Regenbogen, der sich von der Rückbank des US-Schlittens erhebt? Wir haben einen klaren Favoriten: Die Animation mit Rosen, deren Köpfe abfallen, als Thomas Anders den "Boulevard of broken dreams" besingt. 

7. O Zone: "Dragostea din tei"

Was machen die drei Jungs von O Zone auf den Flügeln eines Flugzeugs, das gerade abhebt? Und wieso tauchen zwischendurch immer so komische Superhelden auf? Das Video zu "Dragostea din tei" wirft Fragen auf. Beantwortet aber vielleicht auch eine: Warum wir nach diesem Song nie wieder etwas von der moldauisch-rumänischen Boygroup gehört haben.

8. Bonnie Tyler: "Total Eclipse of the Heart"

Es gibt wohl kein Video, in dem die Klischee-Dichte größer ist als in Bonnie Tylers "Total Eclipse of the Heart". Brennende Kerzen in einer viktorianischen Villa, wehende Vorhänge. Eine weiße Taube fliegt durchs Haus. Dunkle Wolken schieben sich vor den Mond. Das sind nur die ersten 30 Sekunden. Dann fantasiert die in weiß gekleidete Tyler von Internat-Schülern. Ein erotischer Traum? Wir werden es nie erfahren.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.