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POPSTARS SAMMELN FÜR TERROROPFER: Mit »Live-Aid« begannen die Benefiz-Mega-Galas

Benefizveranstaltungen mit Musik- und Filmstars bringen immer wieder hohe Erlöse für die Opfer von Armut, Krieg und nun auch Terror. Das bis dahin größte Rockkonzert aller Zeiten fand im Sommer 1985 gleichzeitig in London und im amerikanischen Philadelphia statt: Mehr als 300 Millionen Mark an Spenden für die Afrika-Hilfe brachte die »Live Aid«-Aktion um Musiker Bob Geldof am Ende und übertraf damit alle Erwartungen. Zu Gunsten kurdischer Flüchtlinge traten 1991 in Londons Wembley Arena Rod Stewart, Chris de Burgh, Paul Simon und 23 weitere Pop-Größen auf. Nach der auch von Prinzessin Diana verfolgten Veranstaltung hatten die Fernsehzuschauer weltweit rund 166 Millionen Mark gespendet.

Auch Bon Jovi rockte für eine bessere Welt

Bei dem gigantischen Spektakel »NetAid« sammelten Stars wie Bon Jovi und Celine Dion 1999 Geld gegen Hunger und Elend in den Entwicklungsländern. Von New York, Genf und London aus sandten die Musiker ihre Botschaften von einer besseren Welt im Fernsehen und übers Internet.

320 Millionen bei »Tribute To Heroes«

Die Tradition dieser Veranstaltungen nahmen Stars aus der Pop- und Filmszene auf, als sie zehn Tage nach den Terroranschlägen in den USA in New York und Los Angeles an einer Fernsehshow für die Opfer teilnahmen und so mehr als 320 Millionen Mark an Spenden sammelten. Die Gala »America: A Tribute To Heroes« unter anderem mit Julia Roberts und Jack Nicholson fand aus Angst vor neuen Anschlägen an geheimen Orten statt.