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Musikvideopreis: Wirre Küsse, wilde Reden: Die Tops und Flops der VMAs

Von Britneys Comeback bis zu Kanyes wirrer Rede: Die Verleihung der MTV Video Music Awards sorgte auch 2016 für Gesprächsstoff. Die Tops und Flops der Show mit Rihanna, Beyoncé, Kim Kardashian und Co..

Kardashian, West, Rihanna, Drake

Kim Kardashian und Kanye West drängten sich mal wieder in den Mittelpunkt, Rihanna wollte hingegen bei Drake schüchtern bleiben.

TOP: Rihannas coole Reaktion auf Drakes Liebeserklärung

Es war einfach ihr Abend: Rihanna stand nicht nur mehrmals für Auftritte auf der Bühne, sie bekam auch den Preis für ihr Lebenswerk überreicht - im süßen Alter von 28 Jahren. Den Award drückte ihr der Rapper Drake in die Hand, mit dem die Sängerin angeblich zusammen sein soll. Seine Rede feuerte die Gerüchteküche noch mehr an, denn er gestand, seit Jahren in sie verliebt zu sein. Doch Rihanna ließ sich nicht beirren und wehrte einen versuchten Kuss von ihm elegant ab. Der Moment gehörte ihr allein.

FLOP: Die Rede von Kayne West

Wenn Kanye West ein Mikrofon in die Hand bekommt wird es meist skurril. Im vergangenen Jahr kündigte er bei den VMAs spontan seine Präsidentschaftskandidatur an. Dieses Mal ging es nicht weniger größenwahnsinnig zu: Der 39-Jährige hielt über vier Minuten lang einen wirren Monolog, streifte alles von Polizeigewalt gegen Schwarze über die körperlichen Vorzüge seiner Ehefrau Kim Kardashian bis zu seinem Skandälchen mit Taylor Swift. "Ich bin Kanye West. Und es fühlt sich großartig an, das zu sagen, besonders dieses Jahr." Da konnte selbst Kim Kardashian nur mit fassungslosem Blick applaudieren.

TOP: Das Comeback von Britney Spears

2007 stand Britney Spears zuletzt auf der Bühne der MTV Video Music Awards, es sollte der Tiefpunkt ihrer Karriere werden. Orientierungslos und sichtlich mitgenommen stolperte sie damals durch ihre Choreographie. Umso begeisterter nahm das Publikum ihr Comeback dieses Jahr auf: Britney ist zurück.


FLOP: Beyoncé mit Blue Ivy auf dem roten Teppich

Die Schlagzeilen von 2026 kann man sich jetzt schon denken: Blue Ivy Carter - die Tochter von Beyoncé und Jay-Z - wird in ihren Teenie-Jahren so einiges an Rebellion versuchen. Die Vierjährige musste im Prinzessinen-Outfit mit Mama Beyoncé über den roten Teppich gehen und wirkte sichtlich genervt. Armes Kind.


TOP: Calvin Harris' dezentes Schweigen

Es wäre die Gelegenheit gewesen, seiner Ex Taylor Swift öffentlich etwas heimzuzahlen - doch Calvin Harris blieb ein Gentleman. Der schottische DJ nahm per Videobotschaft seinen Preis für das Video zu "This Is What You Came For" entgegen und würdigte Swift mit keinem Wort. Die Sängerin hatte nach der Trennung erzählt, dass sie unter einem Pseudonym an dem Song beteiligt war. Harris musste daraufhin öffentlich klarstellen, dass Swift genau das geheim halten wollte und kritisierte ihre Vorgehensweise. Offenbar wollen beide nun das Kriegsbeil begraben.

FLOP: Jimmy Fallon als Ryan Lochte

Der Skandal um den US-Schwimmer Ryan Lochte und seine erfundene Überfall-Geschichte bei den Olympischen Spielen von Rio fand den Weg bis zu den VMAs. Lochtes Schwimm-Kollege Michael Phelps fand die Parodie von US-Moderator Jimmy Fallon so lustig, dass er gleich das Handy zückte. Ein Zeichen dafür, dass im Team die Geschichte eher witzig-peinlich ankommt und nicht ernst genommen wird. Schwach.

sst