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Musikprojekt: Mehr Rock und Pop im Unterricht

Ein bundesweites Musikprojekt will dafür sorgen, dass Rock und Pop fester Bestandteil des Musikunterrichts werden.

Mehr Rock und Pop im Schulunterricht ist Ziel eines bundesweiten Musikprojekts. "Popmusik ist immer noch viel zu selten Thema in der Schule", sagte Oliver Schulten von der Deutschen Phono-Akademie am Donnerstag in Hamburg. Dabei sei diese Musik die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Jugend.

Projektwoche startete in Rostock

Mit Musikern wie Achim Reichel oder den "Hip-Hopern" Kurtis Blow und Fettes Brot wollen die Initiatoren auf "SchoolTour" gehen. Dabei geht es ums Mitmachen sowie um die politische Funktion von Popmusik. Aufgezogen wird die Aktion von der Phono-Akademie und der Bundeszentrale für Politische Bildung. Eine erste Projektwoche an zunächst zwölf Schulen startete in Rostock. Nächste Station wird nach den Worten von Projektleiter Jürgen Stark die schleswig-holsteinische Stadt Elmshorn (Kreis Pinneberg) sein.

"Gemeinsam mit Musikern und Musikpädagogen sollen Schüler texten, komponieren, eigene Songs produzieren", sagte Stark. Den Abschluss bilde ein "Tag der Popkultur". Erfahrungen aus Rostock zeigten nach Angaben der Initiatoren: "In kürzester Zeit entstanden anspruchsvolle, teils sehr persönliche Texte der Schüler, die dann in unterschiedliche Musikstile umgesetzt wurden."

DPA