Krebserkrankung
„Ich möchte gern weiterleben“: Patrice Aminati teilt tränenreichen Post

Patrice Aminati
Patrice Aminati, 30, ist unheilbar an Krebs erkrankt
© IMAGO/Gartner
In einem Instagram-Post hat die krebskranke Moderatorin Patrice Aminati ein Update zu ihrem Gesundheitszustand gegeben. Die bittere Nachricht: Es geht ihr nicht gut.

„Ich versuche irgendwie weiterzugehen“ – mit Sätzen wie diesen wandte sich Aminati in einer emotionalen Instagram-Story am Mittwoch erneut an ihre Fans. Sie spricht mit tränenerstickter Stimme, ihr Make-up ist verschmiert. Die Therapien vertrage sie nicht gut, erzählt sie, versuche dennoch, weiterzuarbeiten, weiterhin zu „funktionieren“. Das klappe oft sehr gut. 

Nach der Trennung von ihrem Mann Daniel Aminati zog die Moderatorin und Influencerin zusammen mit ihrer Tochter wieder bei ihren Eltern ein. Im Video erzählt sie, wie die Familie gemeinsam Gartenarbeit verrichtet, Frühblüher gesät habe. Ein weiteres Video zeigt ihre kleine Tochter mit dem Großvater beim Laubeinsammeln.

Patrice Aminati: „Ich drücke euch ganz fest“

Sie möchte sich nicht beschweren, sei dankbar für die Therapien, habe aber oft keine Kraft mehr. Die letzten Tage habe sie im Bett verbracht, erzählt sie. Ihr Lebenswille scheint dennoch ungebrochen zu sein: „Ich möchte gern weiterleben“, sagt Aminati, die am 27. April ihren 31. Geburtstag feiert.

Trotz der scheinbar hoffnungslosen Lage freue sie sich weiterhin, mit ihrer Community im Austausch zu sein. „Ich wollte hier einfach nur sagen, dass ich euch liebhabe und dass nicht jeder Tag gut ist. Ich drücke euch ganz fest.“ Es sind ehrliche Worte, die Tausende erreichen: Auf Instagram folgen der Moderatorin mittlerweile mehr als 234.000 Menschen. 

Patrice Aminati kämpft seit 2023 gegen schwarzen Hautkrebs. Die Krankheit gilt als unheilbar, Aminati bekommt inzwischen palliative Behandlung. Erst Anfang April hatte sie in der Sendung „Nachtcafé“ erzählt, dass sie erneut Metastasen in mehreren Organen habe. Doch auch wenn die Prognose denkbar schlecht sei, wolle sie weiterkämpfen: „Es ist unvorstellbar, dass ich meine Tochter nicht aufwachsen sehe“, sagte Aminati in der Talkshow. „Ich bin mir ganz sicher, ich werde noch meine Enkelkinder um mich herum erleben.“

Um die Hoffnung aufrechtzuerhalten, verfolgt die junge Mutter weiterhin Ziele, plant am 21. April einen Auftritt in ihrer Heimatstadt Dresden. Dort möchte sie im Rahmen eines Frauenabends über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Krebserkrankung sprechen. 

JaF

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