HOME

Trödel-Show: "Bares für Rares"-Händler stichelt: "Du darfst sie gerne mal anfassen und streicheln"

Die Statue war ein Schnäppchen: Eine Bronze-Plastik aus einer Haushaltsauflösung entpuppt sich bei "Bares für Rares" als wertvoller, als die Verkäufer dachten. Im Händlerraum kommt es zum Bietergefecht.

"Bares für Rares": im Händlerraum

Die "Bares für Rares"-Händler Jan Čížek (2.v.l.) und Daniel Meyer (Mitte) streiten um eine Bronzestatue.

ZDF

Sie haben die Statue bei einer Haushaltsauflösung entdeckt: Nicole Brose und Patrik Kona aus Baiersbronn haben mit dem Kauf der Plastik ein echtes Schnäppchen gemacht. Denn bei "Bares für Rares" entpuppt sich die Figur in der Show vom Dienstag als viel mehr wert, als der ursprüngliche Kaufpreis - und löst im Händlerraum ein Bietergefecht aus.

"Die ist sehr gut gemacht", urteilt "Bares für Rares"-Experte Albert Maier nach Begutachtung des Stücks. Er finde besonders schön, dass die zirka 80 Zentimeter hohe Frauenfigur nicht so grazil gearbeitet sei, sondern "sehr muskulös und konzentriert". Entworfen wurde die Statue zwischen 1910 und 1920 vom Münchner Bildhauer Hans Parzinger.

"Bares für Rares"-Experte überrascht die Runde mit Preisschätzung

"Ist das echte Bronze?", will Moderator Horst Lichter vom Gutachter wissen. "Ich habe es getestet mit meinem kleinen Magneten, er springt nicht an. Es ist mit Sicherheit Bronze", bestätigt Maier. Das wirkt sich positiv auf den Schätzpreis aus. Erworben haben Brose und Kona das Stück für 250 Euro. "Was wollt ihr jetzt dafür haben?", fragt Lichter. Mit einem Preis von 400 Euro wären die beiden Verkäufer einverstanden. Doch die Expertise liegt mehr als doppelt so hoch. "Diese Plastik sollte mindesten 800 bis 1000 Euro bringen", überrascht Maier die Runde.

Doch sehen die Händler das genauso? "Da habt ihr einen Schuss mitgebracht. Aber die guckt so grimmig", sagt Walter "Waldi" Lehnertz über die Statue und eröffnet mit 380 Euro die Bieterrunde. Schnell schießen die Gebote nach oben. 660 Euro ist Jan Čížek bereit zu zahlen, doch auch Elke Velten-Tönnies, Daniel Meyer und Ludwig Hofmaier sind noch im Rennen. Bei 750 Euro entsteht ein Bietergefecht zwischen Meyer und Čížek. 830, 840, 850, 860 – in Zehnerschritten schrauben die beiden den Preis nach oben.

Daniel Meyer stichelt gegen Jan Čížek

Schließlich bietet Meyer 1000 Euro. "Da bin ich raus", sagt Čížek. Meyer bekommt den Zuschlag und kann sich einen Seitenhieb auf seinen hartnäckigen Kontrahenten nicht verkneifen: "Du darfst sie gerne mal anfassen und streicheln", sagt er, während er die Scheine abzählt. Die Verkäufer sind glücklich: "Wir haben 400 gewollt, tausend bekommen. Da kann es einem ja nur gut gehen."

Bares für Rares: Rekordverkäufe und Co. – das müssen Sie über die Kult-Sendung wissen
mai