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"Ewige Helden": Hockey-Held Moritz Fürste - darum weinte er in TV-Show

Beim Rückblick auf seine Karriere kamen ihm die Tränen: Moritz Fürste weinte am Dienstagabend in der TV-Show "Ewige Helden". Grund ist der tragische Tod seines Vaters.

Moritz Fürste

Moritz Fürste kommen die Tränen. Auch in seinem Buch "Nebenbei Weltklasse", das gerade erschienen ist, spricht der ehemalige Hockey-Nationalspieler über den Verlust seines Vaters.

Beim Rückblick auf die Highlights seiner Karriere hatte er mit den Tränen zu kämpfen: Moritz Fürste weinte am Dienstagabend in der TV-Show „Ewige Helden“. Nicht aus Rührung über seine vielen Erfolge, sondern weil er auf einem Kinderfoto seinen Vater sah.

„Mein Vater ist gestorben, als ich neun Jahre alt war. Er war an Bord der Estonia“, sagte der ehemalige Hockey-Nationalspieler und Olympiasieger. „Ich habe ihm alles zu verdanken“, erklärte der 33-Jährige unter Tränen. Sein Vater habe ihm die Liebe zum Sport und insbesondere zum Hockey nahe gebracht. Nur durch ihn sei seine Karriere erst möglich gewesen,

"Estonia" sank unter dramatischen Umständen

Am 28. September 1994 sank die Fähre „Estonia“. 852 Menschenleben kamen bei dem tragischen Schiffsunglück ums Leben. Das Schiff geriet auf der Fahrt zwischen Estland und Schweden in Seenot und sank innerhalb weniger Minuten. Bis heute ist die genaue Ursache nicht zweifelsfrei geklärt. Vermutlich riss in rauer See die Bugklappe ab, Wasser drang ungehindert ein. Viele Passagiere wurden von den Fluten eingeschlossen und ertranken. Darunter auch: Peter Fürste, der Vater von Moritz Fürste.

Moritz Fürste gewinnt Heimspiel bei "Ewige Helden"

Zusammen mit Kunstturner Philipp Boy, Sportgymnastin Magdalena Brzeska, Skirennläuferin Hilde Gerg, Handballer Pascal Hens, Wasserspringer Sascha Klein, Siebenkämpferin Jennifer Oeser und Fußball-Nationalspielerin Célia Šašić nimmt Fürste derzeit an der Vox-Show „Ewige Helden“ teil. In verschiedenen Kategorien müssen die Kandidaten unter Beweis stellen, dass sie auch nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere körperlich und mental fit sind.

Fürste holte sich am Dienstag in den Kategorien „Wandsitzen“ und bei seinem Heimspiel „Hockey“ den Sieg. Als alle Kandidaten zusammen kamen, um die besten Szenen von Fürstes sportlicher Karriere anzuschauen, flossen die Tränen. Auch Sascha Klein war von der Geschichte um Fürstes Vater gerührt. Ein bewegender Moment.

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