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"Who is America?": Wie Sacha Baron Cohen die Waffenlobby vorführt

Es ist der neueste Coup von Komiker Sacha Baron Cohen. Getarnt als israelischer Anti-Terror-Experte will er in seiner neuen Serie "Who is America?" Kinder bewaffnen. Dafür bewegt er Politiker und Lobbyisten zu einem absurden Werbedreh.

Bildkombo Sacha Baron Cohan

Sacha Baron Cohan wurde in seiner Rolle als "Borat" (r.) weltberühmt

DPA

Lange war es ruhig um Sacha Baron Cohen. Jetzt meldet sich der Komiker mit einer neuen Serie zurück. In der siebenteiligen Serie "Who is America?", die auf dem Sender Showtime läuft,  nimmt er Promis und Politiker in den USA auf die Schippe. 

Wie eine zehnminütige Sequenz der allerersten Folge auf Youtube zeigt, verkleidet sich Cohen darin unter anderem als Colonel Erran Morad, einen israelischen Anti-Terror Experten, der als Schutz gegen Amokläufe die Bewaffnung von Vorschulkindern vorschlägt. In einem Gespräch mit Philip Van Cleave, dem Vorsitzenden des Bündnisses für Bürgerverteidigung von Virginia, erzählt er von einem angeblichen Programm namens "Kinder-Guardians", das vorsieht, Kinder im Alter von drei bis 16 Jahren an der Waffe auszubilden. "Ich denke, das wäre eine gute Idee", entgegnet Van Cleave. "Das fordern wir schon seit Jahren." Ein Gesetzentwurf, der Kinder zwischen vier und zwölf Jahren den Zugang zu Waffen verbieten wollte, hätte man abgeschmettert. Cohen zeigt sich gespielt erschüttert: "Sie wollten Vierjährigen tatsächlich den Zugang zu Waffen verwehren? Mit welcher Logik?" "Sie glauben einfach, dass Kinder damit nicht umgehen können", antwortet Van Cleave, als wäre dies ein total abwegiger Gedanke.

Video zeigt Dreijährigen, wie man schießt

Dann bittet Cohen ihn um Unterstützung bei einem entsprechenden Anleitungs-Video für Dreijährige. Dort zeigt der Waffennarr, wie er "Puppy-Gun", eine als Hündchen getarnte Pistole, zunächst mit einem Magazin "füttert" und anschließend mit dem Maul auf den "bösen Mann" zielt. Sein Tipp an die Kleinen: "Wenn es ein dicker Mann ist, zielt auf den Bauch." Die Waffen sind getarnt als Dinosaurier (Dino-Gun), Kaninchen (Gunny-Rabbit) oder Einhörner (Uzivorn). Für Kinder, die zu klein sind, den Abzug zu drücken, gibt es einen rosafarbenen Teddy, in dessen Kopf eine Pistole versteckt ist, die nur durch den Zug an einer Schnur ausgelöst werden kann.

Mit dem Video im Gepäck geht der Komiker dann zu Larry Pratt, Ex-Vorsitzender der "Gun Owners of America". Auch der ist begeistert von der Idee, Kinder zu bewaffnen. Auf Cohens Aussage "Das einzige, was einen böse Mann mit einer Waffe stoppt, ist ein gutes Kind mit einer Waffe", antwortet er: "Ja, selbst ein gutes Kleinkind."

Vom ABC-Schützen zum Scharfschützen

In einer nächsten Szene unterstützen verschiedene republikanische Abgeordnete das Programm. Etwa Joe Wilson aus South Carolina, der meint: "Ein Dreijähriges kann sich nicht gegen ein Sturmgewehr wehren, indem es ein 'Hello Kitty'-Mäppchen dagegen wirft." Der konservative Radiomoderator Joe Walsh sagt (frei übersetzt): "In weniger als einem Monat kann aus einem Abc-Schützen ein Scharfschützen werden." 

Zuletzt kommt noch einmal Larry Pratt zu Wort, der stumpf einen ihm offenbar von Cohen vorgesetzten Text von einem Teleprompter abliest, während er in die Kamera spricht: "Kleinkinder sind pur, unbeeinflusst von Fake News oder Homosexualität. Ihnen ist es egal, ob es politisch korrekt ist, einen geistesgestörten Schützen zu erschießen, sie tun es einfach." Bei einem vierjährigen Kind sei die Bildverarbeitung 80 Prozent schneller als bei einem Erwachsenen. Sie könnten im Grunde genommen in Zeitlupe sehen. "Kinder unter fünf haben ebenso ein erhöhtes Vorkommen an Blink 182, einem in Teilen der Leber produzierten Pheronom namens Rita Ora. Dadurch können Nervenreflexe den Cardi-B-Nervenweg zum Wiz Khalifa um 40 Prozent schneller zurücklegen, wodurch Zeit gespart und Leben gerettet werden."

Die Serie "Who is America?" feierte am Sonntag in den USA Premiere. In Deutschland wird sie ab Dienstag (17. Juli) immer dienstags (20.15 Uhr) auf Sky zu sehen sein.

Kinotrailer: "Der Diktator"
jek
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(