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Abschied vom Sonntag: Freie Wochenenden für Anne Will

Am Sonntag hat Anne Will zum letzten Mal auf ihrem angestammten Sendeplatz moderiert. Traurig wirkte sie dabei nicht. Aus dem Abschied vom Sonntag erhofft sie sich neue Freiheiten. Nach der Sommerpause talkt Will mittwochs. Die aktuelle Quote blieb mau.

Sollte sie Bitterkeit verspürt haben, so ließ sich Anne Will, 45, zumindest nichts anmerken. Die Moderatorin talkte bei ihrer letzten Sonntagssendung gewohnt beharrlich und charmant. Mit einem breiten Lächeln verabschiedete sie sich vom Publikum. Große Worte machte sie nicht. Am Ende sagte Will lediglich: "Es war, meine Damen und Herren, unsere letzte Sendung am Sonntagabend."

Nach der Sommerpause ist die Journalistin dann immer mittwochs nach den "Tagesthemen" um 22.45 Uhr zu sehen - wenn einige ihrer angestammten Zuschauer schon im Bett liegen dürften. "Die erste Sendung ist - bitte merken - am 31. August", appellierte Will ans Publikum. "Ich würde mich freuen, wenn Sie da mit dabei wären. Und bis dahin alles Gute, vielen Dank und eine gute Zeit."

Wills blendende Laune ist nicht selbstverständlich. Den begehrten Sonntagsplatz muss sie Günther Jauch, 54, überlassen. 2007 hatte er der ARD für diesen Job noch eine Absage erteilt - an seiner Stelle übernahm Will die Nachfolge von Sabine Christiansen.

Der jetzige Umzug wurde ihr nicht leicht gemacht. Dass sie ihren Sendeplatz aufgeben muss, kam für die Moderatorin überraschend. Sie war gerade in den USA, als NDR-Intendant Lutz Marmor sie informieren wollte - wegen der Zeitverschiebung erreichte er sie nicht. Ihr Handy war aus, wie sie dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" erzählte. "Als ich es wieder anmachte, lief die Meldung schon überall." Bevor der Mittwochstermin stand, wurde sie monatelang hin- und hergeschoben.

Die Quote von Wills letzter Sonntagssendung blieb unterdurchschnittlich - es schauten nach Senderangaben gerade einmal 3,08 Millionen Zuschauer zu (13 Prozent Marktanteil). Sie blieb damit unter dem bisherigen Jahresschnitt von 4,1 Millionen Zuschauern und einer Quote von 14,2 Prozent. 2010 war Wills Sendung der erfolgreichste Polit-Talk des Jahres, mit durchschnittlich 4,2 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 14,5 Prozent.

Ihre meistgeschaute Ausgabe moderierte Will am 13. September 2009, direkt nach dem Fernsehduell von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier (SPD). 6,6 Millionen Menschen schalteten damals "Anne Will" ein, das entsprach einem Marktanteil von 25,8 Prozent.

Immer wieder hatte Will zuletzt betont, der Neuanfang am Mittwoch sei eine Chance. In den vier "Anne Will"-Jahren habe sie sich nicht immer frei gefühlt, sagte sie in einem Interview mit der Zeitung "Der Tagesspiegel" vom Sonntag. "Talk ist ein ganz schwieriges Format, das soll lieber keiner unterschätzen." Der Mittwochabend lasse ihr sehr viel mehr Freiheiten als der Sonntag. Nach der Sommerpause werde es nicht einfach nur "Anne Will" in länger geben.

Sie müsse dann nicht mehr so der Aktualität hinterherhecheln, sagte Will in dem Interview. An diesem Sonntag musste sie das noch einmal tun. Sie verabschiedete sich mit dem Thema "Deutsche Panzer für Saudi-Arabien - Geschäft ohne Moral?". In der Runde saßen Gäste wie der Innenpolitische Sprecher der CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, und Historiker Arnulf Baring.

Fortan kann Will nun ihre freien Wochenenden genießen. Sie müsse ab jetzt nicht mehr die "Spaßbremse" sein, sagte die Journalistin der Illustrierten "Bunte". "Ich habe nur alkoholfreies Bier getrunken, musste früh nach Hause gehen und mich am Sonntagmorgen an den Schreibtisch setzen. Künftig kann ich bis in die Morgenstunden bleiben - ohne Furcht, dass ich am nächsten Tag bitter dafür bezahlen muss."

Das wird auch Wills Lebensgefährtin Miriam Meckel, 43, freuen. Die Kommunikationswissenschaftlerin saß am Sonntagabend übrigens entspannt in den Reihen des Studiopublikums.

Christine Cornelius, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(