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"Barbapapa" wird 45 Ein Google Doodle für die bunte Familie


Erfunden wurden sie von einem Biologielehrer und ein Architekturstudentin: Der Kult um ein Comic mit den bunten Wesen ist bis heute ungebrochen und Google feiert 45 Jahre "Barbapapa" mit einem Doodle.

Sie sind birnenförmig und kommen in allerlei Farben daher: "Barbapapa" und seine Familie sind Kult. Das französische Comic feiert nun 45-jähriges Jubiläum und Google ehrt Männchen und Macher mit einem Doodle.

Als Talus Taylor "Barbapapa" erfand, wollte der Biologielehrer mit der witzigen Zeichnung eigentlich nur seine Freundin beeindrucken. Es soll an einem sonnigen Frühlingstag im Jahr 1970 in Paris gewesen sein. Bei einem Spaziergang mit seiner Freundin Annette Tison habe sie den Neupariser darauf hingewiesen, dass "barbe à papa" (Papas Bart) die französische Bezeichnung für Zuckerwatte sei. Er habe sich amüsiert und darauf die rosafarbene Figur mit den freundlichen Augen für Tison gezeichnet.

"Barbapapa" in 30 Sprachen

Hinzu kam bald eine ganze Familie: Barbamama, drei Töchter und vier Söhne. Die Kinder haben eine prägnante Eigenschaft, darunter etwa belesen, sportlich, kreativ oder musikalisch. Jedes Familienmitglied hat eine andere Farbe, der kleine Künstler Barbabo ist behaart. Die eigentlich birnenförmige Wesen, können ihre Form aber verändern. Sie werden zu Gegenständen oder Tieren, um sich und anderen zu helfen. Die Eigenschaft macht sich übrigens auch Google zunutze und lässt die Figuren gleich den eigenen Schriftzug formen.

Nach der ersten Veröffentlichung wurde aus dem Comic 1973 eine Zeichentrickserie mit fünfminütigen Folgen. Weitere folgten. Sie erreichten ein breiteres Publikum, weshalb "Barbapapa" später auch als Comicbuchversion vertrieben wurden. Insgesamt wurden die Bücher in über 30 Sprachen übersetzt. Erfinder Taylor, der in San Francisco geboren wurde und den es im Alter von 37 Jahren nach Paris verschlug, starb erst im Februar im Alter von 82 Jahren.

Andra Wöllert

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