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"Bares für Rares" Enkel rettet Verkauf - darum legt Geiz-"Waldi" freiwillig was drauf

Bares für Rares
"Bares für Rares"-Experte Colmar Schulte-Goltz hält den Mercedes-Stern, den Opa und Enkel Wilmes (r.) mitgebracht haben. Moderator Horst Lichter lauscht der Expertise.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" steht ein Stück Automobilgeschichte zum Verkauf. Opa und Enkel Wilmes kommen mit einem alten Mercedes-Stern. Doch die Verhandlungen stocken - bis der Enkel sich einschaltet.

Horst Lichter ist bei diesem Stück ganz in seinem Element: Bernhard und Maximilian Wilmes aus Eslohe kommen mit einem Automobilersatzteil zu "Bares für Rares". Opa und Enkel haben den Mercedes-Stern aus einem alten SL dabei. "Ich bin Schlosser und habe eine alte Pagode repariert. Dieser Stern stammt aus der Serie 113", erklärt Wilmes. Er habe sich zwar schlau gemacht, wie viel genau das Teil wert ist, wisse er aber nicht.

"Es ist ein Legendenstück, das sie uns mitgebracht haben", sagt "Bares für Rares"-Experte Colmar Schulte-Goltz. Der SL aus dem Jahr 1965 sei ein Designklassiker. Da die Oldtimer beliebte Restaurationsobjekte seien, wären auch die Ersatzteile begehrt. "Es gibt auch viele Nachbauten, doch dies ist ein Originalstück", sagt der Experte über das Teil aus verchromtem Messing.

"Bares für Rares"-Experte übertrifft Wunschpreis

"Wir hatten uns so 500 Euro gedacht", sagt Besitzer Wilmes über seinen Wunschpreis. Eine Vorstellung, die Schulte-Goltz teilt. "Es ist ein sehr schönes Sammlerstück, das von großer Renngeschichte erzählt." Deswegen sei der Stern 500 bis 600 Euro wert.

Im Händlerraum finden sich sofort Mercedes-Fans. "Hast du deinem Opa die Karre auseinander gebaut?", witzelt Walter "Waldi" Lehnertz. Doch beim Preis sind sich Opa und Enkel und die Händler zunächst nicht einig. "Waldi" startet mit seinen obligatorischen 80 Euro. "Dafür bekommen Sie nicht mal einen Kunststoffstern", sagt Wilmes. Thorsden Schlößner erhöht auf 200 Euro. Fabian Kahl lässt sich noch zu 250 Euro hinreißen. Doch dann stocken die Gebote.

Erst als Maximilan Wilmes erzählt, dass er gerne von dem Geld mit seinem Opa ein Formel-1-Rennen besuchen möchte, lässt sich Julian Schmitz-Avila auf 300 Euro ein. "Waldi" Lehnertz" spendiert 20 Euro "für Getränke", Schmitz-Avila legt noch einen Zehner drauf.

Insgesamt gehen Opa und Enkel mit 330 Euro nach Hause. Die beiden sind sich einig: "Die Expertise war zwar höher, aber damit können wir zufrieden sein."

mai

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