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"Bares für Rares" Das passiert ihm sonst nie: Experte Albert Maier bei diesem Stück völlig ahnungslos

Albert Maier steht am Expertentisch im Studio von Bares für Rares in Pulheim und schaut in die Kamera
Die Instanz wankt - zumindest ein bisschen: Albert Maier kann den Küntsler eines 
© ZDF
Er ist eine Koryphäe bei "Bares für Rares": Albert Maier ist ein geschätzter Kunstexperte. Doch bei dieser Statue muss selbst er passen.

Die Hoffnungen auf einen hohen Verkaufspreis sind groß: Corinna Klüh aus Frankfurt am Main möchte ihrer Tochter ein Pony schenken. Das Geld dafür soll ein Erbstück bringen. Die 48-Jährige kommt mit einer Bronzestatue zu "Bares für Rares". "Seit ich denken kann stand die Figur im Keller meines Großvaters. In dem Hobbyraum standen alle wichtigen Dinge", sagt Klüh in der ZDF-Trödelshow zu Moderator Horst Lichter. Doch bei der Expertise erlebt sie eine Enttäuschung.

"Die Figur trägt den Titel Landmann"; erklärt "Bares für Rares"-Experte Albert Maier. Dargestellt sei ein Bauer im ausklingenden 19. Jahrhundert. "Das ist hervorragend gemacht", konstatiert der Sachverständige der massiven Bronzestatue, die um 1920 hergestellt wurde. Mit der Signatur des Künstlers könne er allerdings gar nichts anfangen, gibt Maier zu und muss passen. Der Name V.W. Ling sei ihm völlig unbekannt. "Es ist das erste Mal, dass mein Albert Maier einen Künstler nicht kennt", sagt Horst Lichter. Lediglich den Gießereistempel kann der Kunstexperte zuordnen. "Eine polnische Firma, die beste Gießerei Polens."

"Bares für Rares"-Experte gibt Schätzung ab

2000 Euro will Klüh für ihre Statue. Eine stolze Summe. Auch wenn er den Künstler nicht zuordnen kann, gibt Maier eine Expertise ab. Die liegt weit darunter. Da das Motiv nicht sehr gefragt sei – eine Tierdarstellung oder eine weibliche Figur wären besser – geht seine Schätzung nicht über 800 bis 1000 Euro hinaus. Klüh muss durchatmen. "Ich habe die Hoffnung, dass die Händler was anderes sagen", erklärt die Besitzerin und probiert ihr Glück im Händlerraum. Dort gestalten sich die Verhandlungen allerdings schwierig.

Händler von Bares für Rares: Horst Lichter präsentiert die Erfolgsshow im ZDF

"Auf das Gesicht kommt es an", sagt Walter "Waldi" Lehnertz über die Figur. Als er hört, dass es sich nicht um einen bekannten Künstler handelt, hält sich der Händler aus der Eifel allerdings zurück. Fabian Kahl startet mit 300 Euro, "Waldi" erhöht auf 350. Bei 400 Euro von Kahl kommen die Verhandlungen schon ins Stocken. Erst als Friedrich Häusser einsteigt, kommt es zu einem kleinen Bieterduell. Als Kahl 750 Euro bietet, steigt sein Konkurrent aus. Doch Verkäuferin Klüh will dafür nicht verkaufen. Sie pokert – allerdings ohne Erfolg. Kahl macht ein letztes Angebot von 800 Euro. Schließich lenkt Klüh ein.

Für das erhoffte Pony reichen die 800 Euro wohl nicht. Glücklich ist Klüh nicht. Doch der erzielte Preis sei "okay".

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Quelle: "Bares für Rares" vom 10. Juni 2021. Neue Folgen der Trödelshow gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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