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"Bares für Rares" Experte verdoppelt Wunschpreis – doch Lehrer erlebt herbe Enttäuschung

Lehrer Dirk Hähnel steht im Studio von "Bares für Rares" in Pulheim und lacht
Dirk Hähnel entlockt Horst Lichter bei "Bares für Rares" ein Geheimnis und lacht: Der Moderator verrät, dass er seine Autofelgen in der Spülmaschine wäscht - allerdings nur wenn seine Frau nicht zuhause sei.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" steht eine Leuchte zum Verkauf. Doch der Besitzer kann weder mit dem Designerstück noch mit seinem Charme punkten.

Jahrelang hing sie im Treppenhaus – "ganz weit oben": Dirk Hähnel aus Rheinau-Linx kommt mit einer eindrucksvollen Pendelleuchte zu "Bares für Rares". "Die habe ich von meiner Großtante", sagt der sympathische Sportlehrer in der ZDF-Trödelshow. Für den Flur sei die Leuchte zu schade. "Die braucht einen Platz", sagt der 41-Jährige zu Moderator Horst Lichter. Den soll sie bei den Händlern finden. Doch zunächst sorgt das Objekt für eine große Überraschung.

"Die Lampe hat einen Namen, der sehr zutreffend ist: Pusteblume oder Schneeball", sagt "Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel. Das runde Design stamme von Emil Stejnar aus Wien, der das Prachtstück 1955 entwarf. Die Leuchte habe 17 Leuchtmittel und sei mit Glasblüten verziert. "Das Design ist ein großer Erfolg, denn die Leuchte wird sehr oft kopiert", sagt Kümmel. Hier handle es sich aber um ein Original der Firma Rupert Nikoll. Ein Klassiker.

"Bares für Rares"-Experte verdoppelt Wunschpreis

500 Euro hätte Besitzer Hähnel gerne für das gute Stück. Doch Experte Kümmel liegt mit seiner Schätzung fast beim Doppelten. Da die Leuchte unbeschädigt sei, könne sie zwischen 900 und 1000 Euro erzielen. "Nicht schlecht", sagt Hähnel. Doch die Händler sind leider nicht so euphorisch wie der Experte.

Händler von Bares für Rares: Horst Lichter präsentiert die Erfolgsshow im ZDF

"Eine ausgefallene Lampe", urteilt Julian Schmitz-Avila. Sein Kollege Fabian Kahl startet mit einem Gebot von 150 Euro, Schmitz-Avila erhöht auf 200. Nur langsam steigt der Preis. Offenbar haben alle Händler Angst, die aufwendig gestaltete Lampe transportieren zu müssen. Nach zähen Verhandlungen ist Roman Runkel bereit, 500 Euro zu bezahlen – Hähnels ursprünglicher Wunschpreis.

Obwohl der Schätzpreis bei Weitem nicht erreicht ist, stimmt der Besitzer dem Handel zu. Bei Online-Auktionen erzielt die Snowball-Leuchte sehr viel höhere Preise. Doch Hähnel ist nicht enttäuscht. Er ist die Leuchte immerhin los.

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Quelle: "Bares für Rares" vom 30. November 2020. Neue Folgen der Trödelshow gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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