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ZDF-Show: Das sind die Händler bei "Bares für Rares" – wetten, dass Sie nicht alle kennen?

Sie sind die Veteranen bei "Bares für Rares": Ludwig Hofmaier, Walter "Waldi" Lehnertz, Fabian Kahl und Wolfgang Pauritsch sind seit der ersten Staffel dabei. Doch inzwischen gibt es in der ZDF-Show sehr viel mehr Händler. Wir stellen sie vor.

Wolfgang Pauritsch

Wolfgang Pauritsch

Der gebürtige Österreicher ist seit der ersten Folge bei "Bares für Rares" dabei und sitzt immer in der Mitte. "Ich bin der Ruhigste. So kam ich in die Mitte", begründete er seinen Stammplatz im Interview mit dem stern. Zu Kunst und Antiquitäten kam Pauritsch, der zuvor als Chauffeur, Schlosser, Installateur, Nachtwächter, Hundeführer, Detektiv und Wachmann tätig war, durch Zufall. Auf einer Versteigerung fiel der Auktionator aus, er sprang ein und machte seine Sache so gut, dass er engagiert wurde. Pauritsch holte ein Fernstudium der Kunstgeschichte nach und hat heute seinen eigenen Laden in Oberstaufen im Allgäu. Wenn er nicht bei "Bares für Rares" sitzt, ist er in ganz Deutschland als Auktionator unterwegs.

ZDF

Täglich schalten über drei Millionen Menschen ein: "Bares für Rares" ist eine der erfolgreichsten Shows im deutschen Fernsehen. Das liegt nicht nur an Moderator und Zugpferd Horst Lichter, sondern auch an den immer wieder auftauchenden Experten und Händlern. Einige von ihnen, wie Schmuckexpertin Heide Rezepa-Zabel, sind inzwischen Zuschauerlieblinge.

Auch bei den Händlern haben die Zuschauer ihre Favoriten: Ludwig Hofmaier, Walter "Waldi" Lehnertz, Fabian Kahl und Wolfgang Pauritsch sind die Veteranen der Sendung und seit der ersten Folge am 4. August 2013 dabei. Inzwischen gab es 24 Händler bei "Bares für Rares" - einige von ihnen nur für eine Folge. Bis Ende 2018 haben sie Kunst und Raritäten im Wert von insgesamt über zwei Millionen Euro aufgekauft.

Wie wird man Händler bei "Bares für Rares"? 

"Bei mir war es purer Zufall", verriet Wolfgang Pauritsch im vergangenen Jahr im Interview mit dem stern. "Ich war als Auktionator bei einer Versteigerung in Freiburg. Im Publikum saß ein ZDF-Mitarbeiter, der mich danach ansprach und mir die Idee für die Sendung erzählte", erklärte Pauritsch. Auch Fabian Kahl und Ludwig Hofmaier wurden direkt vom Sender angesprochen.

Das ist den Händlern streng verboten

Die Händler dürfen sich vor der Show nicht mit den Experten zu einzelnen Objekten austauschen. Das führt sogar soweit, dass Händler und Experten in verschiedenen Hotels untergebracht werden. "Wenn eine Vase in den Händlerraum kommt, sehe ich die wirklich zum ersten Mal und muss einschätzen, was sie wert ist und was ich bereit bin, dafür zu zahlen. Wir kennen die Expertise der Kunsthistoriker nicht", bestätigt Pauritsch. So soll die Sendung authentisch gehalten werden. Während der Show dürfen die Händler allerdings Informationen im Internet abrufen - zum Beispiel zu einzelnen Künstlern. Die Objekte, die von den Händlern gekauft werden, müssen in bar an die Verkäufer bezahlt werden.

mai