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"Bares für Rares" "Wir haben es schätzen lassen" - dieses Erbstück soll 3000 Euro bringen

Bares für Rares
"Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz untersucht das Goldarmband, Moderator Horst Lichter spricht mit den Besitzerinnen.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" steht ein altes Goldarmband zum Verkauf. Die Besitzerinnen haben es zuvor schätzen lassen - und kommen mit einer gepfefferten Preisvorstellung in die Show. Zu Recht?

Das Erbstück liegt seit zehn Jahren im Safe: Brigitta Volprecht und Marion Hoffmann aus Bergheim und Pulheim kommen mit einem Goldarmband zu "Bares für Rares". Das Stück haben die Schwersten von ihrer Tante geerbt. Jetzt wollen sie es zu Geld machen. Doch was ist es wert?

"Wir haben hier ein Armband in sehr guter Verarbeitung in sehr hochwertigem Material", sagt "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz. Es handle sich um 750er Weißgold, das mit Brillanten besetzt sei. Das Stück stamme aus den 60er Jahren und sei sehr aufwändig in Handarbeit gefertigt worden. "Es sind zirka zwei Karat in 14 Steinen verarbeitet", sagt die Expertin.

"Bares für Rares"-Expertin rechnet Materialwert vor

Die beiden Besitzerinnen hätten gerne zwischen 2000 und 3000 Euro für ihr Schmuckstück. Das sei der Preis, den eine Schmuckhändlerin ihnen genannt habe. "Die kannte sich aus", sagt Horz, denn mit der Schätzung lägen sie richtig, rechnet die Expertin vor. Der Goldwert liege bei 900 bis 1000 Euro, genau so viel kämen nochmals für die Brillanten dazu. Da das Armband sehr hochwertig verarbeitet sei, liege ihr Schätzpreis bei 2400 bis 2700 Euro.

"Wir hoffen, dass es bei den Händlern auch gut ankommt", freuen sich Volprecht und Hoffmann. Doch im Händlerraum gibt es erst nur ein Gebot. "Der macht was her", sagt Julian Schmitz-Avila, trotzdem will er nicht mitbieten. Susanne Steiger ist hingegen von den Diamanten und dem Armband begeistert – auch wenn es nicht wirklich alt sei. Sie bietet 1600 Euro. Nach langem Zögern steigt auch Thorsden Schlößner ein und erhöht auf 1800 Euro. Steiger überbietet ihn mit 2000 Euro.

"Kommen wir ins Geschäft mit 2000?", fragt die Schmuckspezialistin. Die beiden Besitzerinnen zögern erst, doch weil keiner mehr bietet, sind sie einverstanden. Das Geld wollen die beiden Schwestern teilen – jeder bekommt 1000 Euro. "Das war auch das, was wir uns gewünscht hatten, deshalb ist es in Ordnung."

Die Sendung "Bares für Rares" vom Mittwoch ist eine Wiederholung vom Oktober 2019.

mai

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