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"Bares für Rares" "Zwischen 7000 und 8000 Euro": Spieluhr mit unfassbarem Wert stand jahrelang herum

"Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek und Moderator Horst Lichter bestaunen das Ungetüm von Ehepaar Schroeder.
"Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek und Moderator Horst Lichter bestaunen das Ungetüm von Ehepaar Schroeder.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" steht ein altes Walzenspielwerk zum Verkauf. Das Objekt stand jahrelang unbeachtet in einem Bauernhof herum - und ist ein kleines Vermögen wert.

"Es ist nicht schön, es ist herausragend." Horst Lichter ist begeistert von dem Objekt, das Sabine und Christian Schroeder bei "Bares für Rares" verkaufen möchten. Das Ehepaar aus Wittingen kommt mit einem Walzenspielwerk in die ZDF-Trödelshow. "Wir haben einen Hof gekauft und das gehörte zum Inventar", erklären die Besitzer, wie sie zu dem alten Stück gekommen sind. Die Spieluhr stand jahrelang unbeachtet herum. Von der Expertise erhoffen sie sich Aufschluss über Herkunft und Wert.

"Das ist für mich eine der schönsten Walzenspieldosen, die ich je gesehen habe", schwärmt "Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek. Sie sei von der Schweizer Firma Mermod Frères um 1900 hergestellt worden. Das Unternehmen habe zuvor Uhren gefertigt, "die kannten sich mit Feinmechanik aus." Das Gerät, das die Größe eines Klaviers hat und aus feinstem Holz furniert sei, bestehe aus 13 Walzen und sei voll funktionsfähig. Pro Walze können sechs Melodien gespielt werden. "Ich finde sie wunderschön."

"Bares für Rares"-Experte überrascht mit hoher Schätzung

3000 bis 5000 Euro hätte das Ehepaar, das einen Gasthof betreibt, gerne für das Spielwerk. ein stolzer Preis. Doch obwohl das Objekt einige Beschädigungen aufweist – unter anderem ist das Glas gebrochen, liegt der Experte weit darüber. "Ich denke, dass 7000 bis 8000 Euro realistisch sind", sagt Deutschmanek. Doch findet sich unter den Händlern jemand, der bereit ist, das zu bezahlen?

"Vielen Dank, dass sie das hierher gebracht haben", sagt Christian Vechtel, der von dem Spielwerk begeistert ist. Julian Schmitz-Avila startet mit 500 Euro, Vechtel verdoppelt auf 1000. Die beiden liefern sich ein Bietergefecht, doch der Preis steigt nur langsam. "Es sollte eher in 1000er-Schritten voran gehen", sagt Besitzerin Schroeder. Erst als sie die Schätzung der Expertise nennt, kommt Bewegung in die Gebote. Roman Runkel bietet 5000 Euro. "Damit kommen wir ins Geschäft", schlägt Schroeder ein.

Das Ehepaar ist mit dem erzielten Preis zufrieden, auch wenn die Schätzung noch deutlich darüber lag.

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