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"Bares für Rares" Händler verrät sich – darum löst dieses Gemälde ein Bietergefecht aus

"Bares für Rares"-Experte Albert Maier und Moderator Horst Lichter sprechen mit Kevin Kumbruch über das Gemälde, das er verkaufen möchte.
"Bares für Rares"-Experte Albert Maier und Moderator Horst Lichter sprechen mit Kevin Kumbruch über das Gemälde, das er verkaufen möchte.
© ZDF
Ein Gemälde steht bei "Bares für Rares" zum Verkauf. Der Experte ist wenig begeistert, trotzdem flippen die Händler aus. Wolfgang Pauritsch verrät warum.

"Ich weiß nicht, was es wert ist", sagt Kevin Kumbruch aus Köln. Der 28-Jährige kommt mit einem Gemälde zu "Bares für Rares", das ein Familienerbstück eines Onkels ist. "Das ist übrig geblieben", sagt er über das Ölbild. Den Künstler konnte Kumbruch entziffern. Es handelt sich um ein Gemälde von Curt Bruckner. Doch bei der Wertfindung soll der "Bares für Rares"-Experte helfen.

"Das ist spannend, denn Curt Bruckner führte ein Doppelleben", klärt Albert Maier auf. Der Name sei ein Pseudonym, hinter dem sich der Maler Curt Echtermeyer verberge. Er habe unter seinem Pseudonym Gemälde produziert, die sich gut verkaufen ließen. Der Künstler habe in den 50er Jahren "die gute heile Welt" gemalt, sagt Maier. Auch der abgebildete Apotheker sei so eine Darstellung. Es sei kein großes Meisterwerk, aber das Bild sei "gut gelungen".

"Bares für Rares"-Experte verhalten

400 Euro wünscht sich Besitzer Kumbruch für das Gemälde. Experte Maier teilt die Einschätzung. "Solche Gemälde lassen sich heute nicht mehr so gut verkaufen", sagt er. Deshalb liege seine Schätzung zwischen 350 und 450 Euro. Finden die Händler Gefallen an der "heilen Welt"?

"Bruckner", sagt Wolfgang Pauritsch fragend. Mit dem Künstler können die Händler zunächst wenig anfangen. Trotzdem startet Fabian Kahl mit 150 Euro. Auch Pauritsch und Christian Vechtel bieten mit. Der Preis schießt nach oben. "Das ist ja ein echtes Bietergefecht", sagt Walter "Waldi" Lehnertz. Warum die Händler ausgerechnet für das 50er-Jahre-Gemälde bieten, beantwortet Pauritsch: "Bilder gibt es viele, aber Apothekern nur selten." Für 420 Euro bekommt er den Zuschlag.

Besitzer Krumbach ist zufrieden. Er hat 20 Euro mehr als seinen Wunschpreis bekommen. "Ein super Ergebnis."

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