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Horst-Lichter-Show: Davon träumt bei "Bares für Rares" jeder: Becher für zwei Euro erweisen sich als kleiner Schatz

Die beiden Becher waren ein Zufallsfund auf einem Hofflohmarkt: Bei "Bares für Rares" erkennt Expertin Heide Rezepa-Zabel schnell: Sie sind ein wahres Schätzchen.

Bares für Rares

Hier gibt es wirklich "Bares für Rares": Heide Rezepa-Zabel und Horst Lichter freuen sich mit Verkäufer Reinhard Faust.

ZDF

"Ich wäre schon froh, wenn ich einen Hunderter pro Becher bekomme." Reinhard Faust aus Breuberg gibt sich bei "Bares für Rares" bescheiden. In der Sendung vom Donnerstag will er bei Horst Lichter zwei alte Silberbecher verkaufen. "Die habe ich auf einem Hofflohmarkt für einen Euro das Stück gekauft", erklärt der 60-jährige Taxifahrer. Schnell stellt sich heraus: Die beiden Becher sind ein Vielfaches wert.

"Was wir hier haben sind zwei wirklich schöne, schlichte, deutsche Silberbecher", erklärt Heide Rezepa-Zabel. Die Expertin kann anhand der Stempel erkennen, dass es sich um echtes Silber handelt. "Allein der Materialwert liegt deshalb bei 93 Euro." Doch dann kommt die große Überraschung. Der erste Becher ist mehr als 150 Jahre alt, der zweite sogar 320. Zwei echte Schätzchen.

Der Wert der Becher ist eine kleine Sensation

"Der zweite Becher ist nicht maschinell gewalzt, sondern aus einem Silberstück gehämmert und innen vergoldet", erklärt die "Bares für Rares"-Expertin die aufwendige Machart. Die Stempelmarke verrate, dass das Stück aus Augsburg stamme. "Der Becher wurde 1689 bis 1692 von Matthäus Bauer gefertigt." Dann macht Rezepa-Zabel es spannend: Wie viel sind die Becher wert? "Den ersten Becher möchte ich auf 80 bis 100 Euro taxieren. Und den zweiten auf 800 bis 1000 Euro." Eine große Überraschung.

Moderator Horst Lichter und Verkäufer Reinhard Faust können es kaum fassen. "Das ist der Hammer", sagt Faust und Lichter pflichtet ihm bei: "Ich würde mal sagen, das Grinsen darfst du die nächsten Tage nicht mehr aus dem Gesicht kriegen. Gut gekauft." Ein Gewinn ist Faust sicher. Doch was sind die Händler bereit, für die beiden Becher zu zahlen?

"Bares für Rares"-Händler liefern sich Bietergefecht

"Ich starte mit 200 Euro", sagt Händler Wolfgang Pauritsch. Doch er ist nicht der Einzige, der die beiden Becher haben möchte. Er liefert sich ein Bietergefecht mit Fabian Kahl. Innerhalb weniger Sekunden steigt der Preis auf 600 Euro. "Das sagt der Becher zu mir", sagt Kahl. Und Waldi Lehnertz warnt: "Ihr wisst schon, dass das nur Silber und kein Platin ist." Verkäufer Faust ist mit 600 Euro einverstanden. Macht 598 Euro Gewinn - "mehr als ich erhofft habe."

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