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"Bares für Rares" Picasso wäre beinahe im Müll gelandet: Vater und Sohn retten 13.000-Euro-Vase

Frank und Leon Steinhart stehen im Studio von "Bares für Rares" in Pulheim
Opas Vase macht Frank und Leon Steinhart glücklich: Bei "Bares für Rares" erfahren Vater und Sohn, was das Stück aus der Wohnungsauflösung wert ist.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" steht ein echter Picasso zum Verkauf: Mit einer Vase machen Vater und Sohn das Geschäft ihres Lebens.

Einen echten Picasso gab es bei "Bares für Rares" noch nie: Frank und Leon Steinhart kommen mit einer außergewöhnlichen Vase in die ZDF-Trödelshow von Horst Lichter. "Das schmeißen wir mal nicht weg", habe er sich bei der Wohnungsauflösung seines Schwiegervaters gedacht, erklärt Vater Steinhart. Sein Sohn habe dann im Internet über das ungewöhnlich aussehende Objekt recherchiert. Erst seitdem wissen die Steinharts: Sie haben einen echten Schatz entdeckt.

"Es ist tatsächlich eine der berühmtesten Krüge von Pablo Picasso – eine Picasso-Keramik", erklärt "Bares für Rares"-Experte Colmar Schulte-Goltz. Seit den 50er Jahren habe der spanische Künstler auch mit Tonobjekten gearbeitet. Nach seinem Entwurf sei diese Edition Madoura in einer limitierten Auflage von 200 Stück entstanden. Signiert sei die Vase nicht. Aber sie darf seinen Schriftzug tragen.

"Bares für Rares"-Experte nennt sensationellen Schätzpreis

"Unser Wunschpreis liegt bei 5000 Euro", erklärt Leon Steinhart. Eine stolze Summe. Doch obwohl die Vase leicht angegraut ist, liegt Experte Schulte-Goltz mit seinem Schätzpreis weit darüber. "Bei Auktionen hat diese Vase auch schon 13.000 Euro erzielt", erklärt er – sehr zum Erstaunen von Horst Lichter. Das vorliegende Stück taxiere er zwischen 8500 und 10.500 Euro. Eine kleine Sensation. Doch was sind die Händler bereit zu zahlen?

Händler von Bares für Rares: Horst Lichter präsentiert die Erfolgsshow im ZDF

"Jetzt sagt mir nicht, ihr habt die Kanne auf dem Flohmarkt gefunden", poltert Walter "Waldi" Lehnertz los. "Es ist außergewöhnlich", sagt Wolfgang Pauritsch und startet mit 800 Euro. Ein verhaltenes Gebot. Bei 2500 Euro sagt Daniel Meyer: "Ich merke schon, es kommt nicht so gut an." Erst als Vater und Sohn die Expertise nennen, steigen die Gebote merklich. David Suppes bietet 6000 Euro. Bei 7500 Euro wähnt er sich schon am Ziel, doch dann steigt Susanne Steiger mit 8000 ein - ihr erstes Gebot. Bei 8300 Euro steigt Suppes aus – der Picasso geht nach Aachen.

"Ich denke, das ist ein tolles Kunstobjekt", sagt Susanne Steiger. Auch die Verkäufer sind über den erzielten Preis glücklich. Sie haben 3300 Euro mehr als ihren Wunschpreis erhalten. "Was will man mehr, es hat richtig Spaß gemacht."

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Quelle: "Bares für Rares" vom 27. Mai 2021. Neue Folgen der Trödelshow gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

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