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"Bares für Rares" Verhasster Ring - Verkäuferin macht entscheidenden Fehler im Händlerraum

Bares für Rares: Wendela Horz, Horst Lichter, Ingrid Majdic
"Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz untersucht den Ring von Ingrid Majdic. Moderator Horst Lichter staunt über die Geschichte des Schmuckstücks.
© ZDF
Ein ungeliebter Ring steht bei "Bares für Rares" zum Verkauf. Im Händlerraum steigen die Gebote, bis die Verkäuferin einen entscheidenden Fehler macht.

Diesen Ring wollte wohl jeder so schnell wie möglich verkaufen: Ingrid Majdic aus Hilden kommt mit einem Schmuckstück ihrer Mutter zu "Bares für Rares" und erzählt eine erschütternde Geschichte dazu: "Den Ring erhielt meine Mutter zu meiner Geburt", sagt die 67-Jährige. Als sie unerwarteter Weise ein Mädchen und ein Junge war, habe der Vater den Ring wieder weggenommen"; erzählt sie. "Da wäre ich heute noch beleidigt darüber", bestätigt Horst Lichter. Bekommt Majdic wenigsten noch ein stattliches Sümmchen dafür?

"Die in dem Ring verarbeiteten Steine sind Brillanten, die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg geschliffen wurden", sagt "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz. Die Ringschiene selbst sei erst Anfang der 50er Jahre entstanden. Das Material sei 585er Gelbgold und der Ring ein typischer Verlobungsring, wie ihn auch Meghan Markle getragen habe. Die drei Steine symbolisierten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. "Sehr schön gearbeitet", konstatiert die Expertin.

"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter: "Ich würde das Geld versaufen"

Trotz der lobenden Worte für das Schmuckstück will Verkäuferin Majdic nur einen bescheidenen Preis. "Ich dachte so 100 Euro", sagt sie. Man merkt ihr an: Der Ring soll unbedingt weg. Doch Expertin Horz schätzt das Schmuckstück höher ein. Der Goldwert liege zwar nur bei 90 Euro, doch aufgrund der Steine und der Verarbeitung kommt sie auf 250 bis 300 Euro. "Ich würde das Geld versaufen", sagt Horst Lichter und drückt der Verkäuferin die Daumen.

Im Händlerraum finden sowohl Elke Velten-Tönnies als auch Markus Wildhagen Gefallen an dem Ring, doch Walter "Waldi" Lehnertz startet mit seinen obligatorischen 80 Euro. Velten-Tönnies erhöht auf 200 Euro, Wildhagen auf 220 Euro. Noch ehe das Bietergefecht richtig los gehen kann, sagt Verkäuferin Majdic: "Damit bin ich einverstanden." Velten-Tönnies, die gerne noch mehr geboten hätte, ist sichtlich verdutzt. "Jetzt gehe ich leer aus", sagt die Wuppertalerin, während Wildhagen bereits das Geld abzählt.

Majdic ist trotzdem glücklich, den verhassten Ring los zu sein. "Ich habe das Doppelte meines Wunschpreises erzielt", sagt sie glücklich. "Ich bin froh, dass ich ihn verkaufen konnte."

mai

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