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"Bares für Rares": "Sie müssen nicht verkaufen" - Waldi scheitert an störrischen Verkäufern

Ein alter Gehstock soll bei "Bares für Rares" einen neuen Besitzer finden. Doch mit dem Gebot von Walter "Waldi" Lehnertz sind die Verkäufer nicht einverstanden.

Bares für Rares

"Bares für Rares"-Händler Walter Lehnert hält den Spazierstock in der Hand, der zum Verkauf steht. Susanne Steiger will nicht mitbieten.

ZDF

Mit einem Wunschpreis von 200 Euro kommen Sandra und Jörg Fischer zu "Bares für Rares". Diesen Preis will das Ehepaar aus Meinerzhagen für einen alten Gehstock erzielen. "Den haben wir geschenkt bekommen und wissen nicht sehr viel darüber", sagt Sandra Fischer. Moderator Horst Lichter mutmaßt: "Ihr braucht und mögt vermutlich keine Spazierstöcke." Deshalb soll das Teil einen neuen Besitzer finden. 

"Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz klärt die Verkäufer über die Herkunft auf. "Anfang des 20. Jahrhunderts musste ein Herr von Welt einen Stock mit sich führen", sagt sie. Aus dieser Zeit stamme auch der Stock von Ehepaar Fischer. Der Griff sei aus 800er Silber, der Stock aus ebonisiertem Hartholz. "Ein schönes, aber kein seltenes Exemplar", sagt Horz. Das wirkt sich auch auf den Schätzpreis aus. 

"Es gibt einen Sammlermarkt für Spazierstöcke, der ist aber nicht mehr so groß", weiß Horz. Deshalb liegt sie etwas unter dem Wunschpreis der Fischers. "Meine Schätzung liegt bei 150 bis 200 Euro." Die Verkäufer wollen ihr Glück bei den Händlern auf jeden Fall probieren. Doch dort erleben sie eine herbe Enttäuschung.

Nur "Bares für Rares"-Händler Waldi gibt ein Gebot ab

Die Begeisterung für den Spazierstock hält sich bei Walter "Waldi" Lehnertz, Susanne Steiger, Julian Schmitz-Avila, Fabian Kahl und David Suppes in Grenzen. "Für mich zu unausgeflippt, darum biete ich hier nicht mit", sagt Kahl. Nur Waldi ist bereit zu bieten und gibt sein übliches Gebot von 80 Euro ab. Damit sind die Fischers nicht einverstanden.

"Bietet jetzt nur Waldi?", fragt Frau Fischer in die Runde. Doch keiner der anderen Händler wollen mitziehen. "Ich gebe noch hundert, dann muss aber gut sein", sagt Lehnertz. "Ein normaler Preis", sagt Kahl. Doch das Ehepaar pokert und will 120 Euro haben. "Sie müssen auch nicht verkaufen", erklärt Schmitz-Avila. Waldi macht ein Angebot zur Güte. "Ich kann dich doch jetzt nicht nach Hause schicken, Engelchen", sagt er und bietet 110 Euro. Doch Sandra Fischer bleibt hart: "Wir nehmen den Stock wieder mit nach Hause." Fabian Kahls Fazit: "So kann es auch gehen."

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