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Kuppelshow "Bauer sucht Frau International": Warum das Show-Konzept bei vielen Fans durchfällt

Bauern auf der ganzen Welt suchen ihre Traumfrau
Endlich geht das Kuppeln wieder los:


Seit dem 24. Juni begeben sich sechs Bauern auf RTL wieder auf die Suche nach ihrer Herzdame.
  
In der neuen Sendung „Bauer sucht Frau International“ haben Landwirte auf der ganzen Welt die Chance, ihre Traumfrau zu finden.


Das Konzept
 
Sechs deutschsprachige Landwirte mit Höfen im Ausland nehmen an der ersten Staffel teil.


Ähnlich wie beim erfolgreichen Vorgänger-Format besuchen jeweils drei Frauen die Bauern auf ihrem Hof.


Nach kurzer Kennlernzeit entscheiden die Landwirte, welche der drei angereisten Bewerberinnen bereits am nächsten Tag die Heimreise antreten muss.


Lediglich eine Herzdame darf schließlich für den Rest der Zeit auf dem Hof bleiben.
 
Die Kandidaten
 
1. Freddy lebt seit seinem 6. Lebensjahr in Kanada.


Dort betreibt der 26-Jährige einen Hof mit Kühen und Ackerbau.


2. Stefan ist in Namibia geboren.


Wenn der 32-Jährige nicht gerade Mais anbaut, schaut er am liebsten Fußball.


Nach vier Jahren Single-Leben ist für Stefan jetzt der richtige Zeitpunkt für eine neue Beziehung.


3. Tom betreibt im Urwald von Costa Rica eine Kaffee- und Bananenplantage.


Zusätzlich besitzt der 59-Jährige ein Hotel und stellt Möbel aus eigenem Dschungelholz her.
 
Bei der zukünftigen Frau ist ihm Humor am wichtigsten.


4. Rainer lebt in Australien wie ein waschechter Cowboy.


Nach seiner alltäglichen Arbeit als Autoschlosser kümmert sich der 60-Jährige um seine Ranch mit Pferden, Rindern und Schafen.


5. Rüdiger besitzt seit 2003 eine Viehzucht und einen Mais- und Sojaanbau in Südafrika.


Zu seinem Farmleben fehlt dem 37-Jährigen nur noch eine eigene kleine Familie.


6. 2006 wandert Marco mit seinem Bruder und einem Freund nach Chile aus.


Seitdem betreibt der heute 34-Jährige einen Privatpark mit ökologischer Land- und Forstwirtschaft.
 
Wir sind gespannt, ob es bei den internationalen Bauern und ihren Auserwählten funkt! 
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Bei "Bauer sucht Frau International" sind deutsche Bauern im Ausland auf der Suche nach der passenden Partnerin. Doch einige Zuschauer sind von dem Konzept nicht überzeugt. 

"Bauer sucht Frau" ist, was die Quoten angeht, eines der Zugpferde von RTL. Und auch der Show-Ableger "Bauer sucht Frau International" ist mit knapp 4 Millionen Zuschauern ein Erfolg. Trotzdem üben gerade die jetzt Kritik an dem Format. Der Grund: Sie zweifeln an den Absichten der teilnehmenden Frauen. 

"Bauer sucht Frau International": Landwirt Tom kriegt zwei Körbe

In der Folge, die am vergangenen Montag lief, wurde Landwirt Tom aus Costa Rica begleitet, der gleich von drei Kandidatinnen umgarnt wurde: Gabriele, Siglinde und Joyce. Der 59-jährige Bauer organisierte mit Gabriele und Siglinde einen Bootsausflug, um ihnen das Land ein wenig besser zeigen zu können. "Es ist wichtig, dass die Frauen auch mal andere Teile des Landes kennenlernen, bevor wir dann darüber reden, hier zu bleiben", erklärte er seinen Plan. Anschließend machten die drei noch einen Reitausflug. 

"Bauer sucht Frau International"
Bei "Bauer sucht Frau International" wollte Landwirt Tom in Costa Rica seine Traumfrau finden. Doch weder mit Gabriele, noch mit Siglinde und Joyce wurde es etwas. 
© TV NOW

Doch am Abend war dann Schluss mit guter Laune. Denn Gabriele war sauer. "Wenn da Frauen um die halbe Welt reisen, um dich zu besuchen, dann kümmert man sich einfach anders, die hofiert man ein bisschen anders. Da schaut man ein bisschen drauf", sagte sie, und warf direkt das Handtuch. "Für mich ist die Reise hiermit zu Ende." Für Tom völlig überraschend tat es ihr Siglinde gleich. Sie möge ihn zwar gerne, aber "nicht für eine Partnerschaft", ließ sie verlautbaren.

Zuschauer sind genervt vom Konzept

Für einige Zuschauer kam diese Abfuhr allerdings keineswegs überraschend. Auf Twitter machten sie ihrem Ärger über die Sendung Luft. "Ich mag 'Bauer sucht Frau International' nicht. Es ist frustrierend und nicht anders als der Bachelor. Die Frauen gehen alle nur hin, um ins TV zu kommen oder einen kostenlosen Urlaub zu kriegen. Genau das mochte ich an dem Original: die Ehrlichkeit. Hier ist jeder verlogen", ärgerte sich eine Nutzerin."Die zwei Damen gönnen sich jetzt einen Firstclass-Flug nach Hause. Hauptsache einen schönen Urlaub gehabt", beschwerte sich eine andere. 

Authentizität auf einem abgelegenen Hof mitten im deutschen Nirgendwo kommt bei den "Bauer sucht Frau"-Fans offenbar besser an als eine malerische Kulisse. 

Quelle: "Bauer sucht Frau International" / Twitter

ls

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