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Interview

"Der Bachelor": Ist ihre Beziehung nur ein Fake? Das sagen Daniel Völz und Kristina Yantsen zu den Gerüchten

Fake-Beziehung und die Wut der anderen Frauen: Im Interview mit dem stern beziehen "Bachelor" Daniel Völz und Kristina Yantsen zu den Vorwürfen Stellung. 

"Bachelor"-Daniel Völz und Kristina Yantsen

Seine letzte Rose in der diesjährigen Staffel von "Der Bachelor" gab Daniel Völz der 24-jährigen Kristina. Über die Gerüchte, die beiden führen eine Fake-Beziehung, können Völz und seine Auserwählte nur lachen. 

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Daniel und Kristina, Sie dürfen jetzt endlich als Paar in der Öffentlichkeit auftreten. Wie fühlt sich das an?

Kristina: Ich bin erleichtert, endlich!

Daniel: Es ist ein wahnsinnig befreiendes Gefühl, dass ich jetzt offen mit der Liebe umgehen kann. Ich muss nichts mehr geheim halten, ich muss mich nicht mehr davor hüten, was ich sage oder mache. 

Nach der Show mussten Sie ein Versteckspiel spielen. Wie sah das aus? Und wie oft konnten Sie sich sehen?

Daniel: Nach Drehschluss ist Kristina zu mir nach Florida geflogen. Da haben wir zehn Tage zusammen verbracht. Danach haben wir uns zwar in Deutschland getroffen, aber gerade wenn so eine Liebe frisch und neu ist, will man sich am liebsten die ganze Zeit sehen. Das ist in unserem Fall leider nicht möglich gewesen. Es war sehr schwierig. 

Wie war es für Sie, Daniel, jetzt bei der Ausstrahlung und beim großen Wiedersehen mit Frauke Ludowig die Zickereien zwischen den Frauen zu sehen?

Daniel: Beim Wiedersehen haben sich mehrere Frauen von einer Seite präsentiert, die ich nicht kannte. Da ist mir klar geworden, dass meine Entscheidungen richtig waren. Am Ende habe ich mein Ziel erreicht und die Liebe gefunden. 

Aber Samira, Janine Christin, Janina-Celine, Yeliz, Lina und Carina haben auch schwere Vorwürfe geäußert. 

Daniel: Die Frauen haben bemängelt, ich hätte zu jeder das Gleiche gesagt. Aber ich muss mich nicht rechtfertigen. Ich habe mehrere Kandidatinnen gedatet - da kann es schon mal sein, dass man 22 hübschen Ladys sagt, dass sie hübsch sind. Jede wusste, worauf sie sich da einlässt. Wer damit klar kommt, gut. Es ist nicht meine Aufgabe, es für jede Einzelne erträglich zu machen. Denn wenn ich bei jedem Date an die anderen Teilnehmerinnen denke, bin ich mir selbst und der jeweiligen Frau gegenüber nicht fair.

Janine Christin hat sogar geweint. Wie war das für Sie, das zu sehen?

Daniel: Tränen sind natürlich nie schön. Es ist nicht einfach, jemanden weinen zu sehen. 

Kristina: Janine Christin ist einfach ein sehr emotionaler Mensch und sie ist auch noch sehr jung. 

War ihre Reaktion übertrieben?

Daniel: Ich glaube, dass einige Frauen während der Ausstrahlung gemerkt haben, was bei den Zuschauern und bei den Medien besonders gut ankommt. Jede wusste beim Wiedersehen, wie sie sich ihren großen Auftritt sichert. Das finde ich eigentlich schade, weil man dadurch an Authentizität verliert. Die Wut der Ladys wirkte da für mich von ihnen inszeniert und geplant. Aber wie sie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, müssen die Frauen selber wissen. 

Daniel gehört jetzt mir und küsst nur noch mich

Svenja sagt, sie würde nicht verstehen, wie Sie sich unsicher gewesen sein können, wenn Sie Kristina lieben. Verstehen Sie beide ihre Wut?

Kristina: Daniel hat Svenja nicht gesagt, dass er sie liebt. Er hat gesagt, er sei verknallt. Da ist ein Unterschied.

Daniel: Svenja und ich haben nach dem Wiedersehen miteinander gesprochen. Da wurde Klartext geredet, damit wir die Sache ein für alle Mal abschließen können. Wenn jetzt jemand öffentlich nachtritt, dann hat das nichts mit mir oder mit echten Emotionen zu tun. Da geht es dann nur um Aufmerksamkeit. 

Sie haben mehr Frauen geküsst, als alle anderen "Bachelor" davor. Insgesamt waren es sechs. Inwiefern hatten Sie sich vorher Gedanken gemacht?

Daniel: Die einzige Strategie, die ich hatte, war, jeder Frau und auch mir gegenüber fair zu bleiben. Wir macht man das? Man konzentriert sich voll auf jedes einzelne Treffen. Wenn ich zum Beispiel mit Kristina ein Date habe, kann ich nicht darüber nachdenken, was Svenja jetzt dazu sagen würde. Die Küsse haben für Klarheit gesorgt. Bei Yeliz habe ich dadurch gemerkt, dass bei ihr keine Gefühle im Spiel waren. Und es ist immerhin eine Datingshow. 

Kristina, wie war das für Sie, Daniel andere Frauen küssen zu sehen?

Kristina: Als ich die Küsse gesehen habe, war das natürlich eine unangenehme Situation. Aber für mich zählt nur, was nach dem Finale passiert ist. Er war Single, er ist ein Mann und die Frauen haben das zugelassen. Daniel gehört jetzt mir und küsst nur noch mich.

In den Tagen nach dem großen Finale wurden die ersten Gerüchte laut, Sie beide würden eine Fake-Beziehung führen.

Daniel: Wir führen eine öffentliche Beziehung. Jeder will seinen Senf dazu geben, jeder hat eine Meinung. Man hat schon oft gesehen, wie schnell so eine Beziehung wegen des öffentlichen Druckes scheitern kann. Wir wollen optimistisch bleiben, aber wir müssen auch wissen, womit wir es zu tun kriegen. Das Wichtigste ist, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren. Wenn wieder irgendwelche Insider sich äußern, kann ich wirklich nur schmunzeln. 

Kristina: Die Leute haben offenbar nichts Besseres zu tun, als sich Gerüchte auszudenken. 

Wie sieht jetzt Ihr Alltag aus? Wollen Sie zusammen ziehen?

Daniel: Ich bin zurück nach Berlin gezogen und bin jetzt viel näher bei meinem Schatz als vorher. Wir sind zwar beide viel beschäftigt, aber wir haben das Glück, viel gemeinsam machen zu dürfen. Unsere Wege kreuzen sich immer wieder.

Kristina: Nach Berlin zu ziehen habe ich gerade noch nicht geplant. Momentan bin ich noch in Essen. 

Was steht in nächster Zeit noch so bei Ihnen an?

Daniel: Jede Möglichkeit, die wir bekommen, um zusammen aufzutreten, ist toll. Aber ich freue mich eher darauf, dass für uns jetzt das normale Leben beginnt. Sagen zu können, "Komm, wir bestellen uns jetzt eine Pizza" - ach nein, Kristina isst ja gar keine Pizza - oder wir kochen was zusammen und gucken einen Film. Solche Dinge konnten wir lange nicht machen und umso mehr freuen wir uns.

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