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Dschungelcamp: Oscarreif: Markus Majowski will Ausraster nur gespielt haben

Er drohte RTL mit eine Klage: Markus Majowski erklärte nach seinem Auszug seinen Ausraster bei der Schatzsuche. Er will angeblich nur geschauspielert haben.

Dschungelcamp 2017: Markus Majowski

Im Dschungelcamp musste Markus Majowski zur Schatzsuche antreten. Danach war Schluss für ihn.

Die Szene wird in die Annalen des Dschungelcamp 2017 eingehen: Markus Majowski rastete am Samstagabend im Dschungelcamp aus. Als er gemeinsam mit Kader Loth zur Schatzsuche antreten musste, drohte er dem Sender RTL und den Produktionsmitgliedern vor Ort mit einer Anzeige.

Majowski war an einer Holzwand gefesselt, auf die Loth Farbbälle werfen musste. Nach dem Ende der Aufnahmen ging es dem ehemaligen Telekom-Gesicht dann offenbar nicht schnell genug. Majowski schaltete von lieb und nett auf Angriff um und blaffte die Assistenten der Show an. Noch immer an die Wand gebunden zeterte er bedrohlich los: "Du kriegst 'ne Anzeige von mir, los mach auf."

Markus Majowski musste das Dschungelcamp verlassen

Die Zuschauer goutierten dieses Verhalten nicht. Majowski bekam die wenigsten Anrufe und musste das Dschungelcamp als Zweiter nach Fräulein Menke verlassen. Hat der 52-Jährige sein wahres Gesicht bei der Schatzsuche gezeigt oder seinen Ausraster nur geschauspielert?

Ich bin nicht ausgerastet, ich habe das geschauspielert

Majowski selbst behauptet, die Entgleisung sei Teil seiner Inszenierung gewesen. "Ich bin nicht ausgerastet, ich habe das geschauspielert", sagte er nach seiner Ankunft im Hotel Versace. Schließlich habe er versprochen, eine gute Show zu liefern. Er habe das Tier gespielt. "Das hat so einen Spaß gemacht", behauptet Majowski. Dass die Zuschauer nicht gemerkt hätten, dass der Ausraster nur Fake war, sei "der Sinn der Sache" gewesen.

Majowski wurde hängen gelassen

Majowskis Aussage lässt sich nur schwer überprüfen. Allerdings widerspricht er sich teilweise selbst. "Die Show war eigentlich zu Ende und sie haben mich nicht losgebunden", erklärte er, wie es überhaupt zu der Situation kam. Demnach hätte der Sender nach der eigentlichen Schatzsuche noch ein paar Szenen nachdrehen wollen, um sogenannte Schnittbilder zu haben. Eine übliche Praxis im TV-Geschäft.

Als auch dies beendet gewesen sei, habe sich dann niemand mehr um ihn gekümmert. Er sei einfach dort hängen gelassen worden. Demnach konnte sich Majowski nicht sicher sein, ob die TV-Kameras überhaupt noch laufen und seine angebliche Selbstinszenierung aufzeichnen.

Falls Majowskis Variante stimmt und er geschauspielert hat, ist die Szene oscarreif und er muss sich keine Sorgen um weitere Engagements machen. Den Ausraster kann keiner so gut spielen wie er.

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mai