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Meinung

Dschungelcamp: Schluss mit der Danni-Show: Warum man nicht mehr für die Büchnerin anrufen sollte

Es ist die alte Leier: Eine Kandidatin heult viel, nervt und wird konsequent in die Prüfung gewählt. Die Mitstreiter im Dschungelcamp werden zusehends wütender. Eine Strategie für Zoff, klar. Es wäre aber Zeit für was Neues.

An Tag 5 im Dschungel kommen Daniela Büchner die Tränen

Sonja Zietlow ist leidenschaftliche Golfspielerin. Mit dem Pokern hat es die Dschungelcamp-Moderatorin aber anscheinend nicht so. Ein Blick in ihr Gesicht reicht und man merkt sofort, welche "Ibes"-Kandidaten die Zietlow mag und welche nicht. Bereits bei der ersten Doppel-Prüfung von Elena Miras und Daniela Büchner wurde deutlich, dass die motzende Miras bei Zietlow punkten konnte, indem sie sich immerhin bemühte - die Büchner allerdings weder bei ihr noch bei Moderationskollege Daniel Hartwich für warme Gefühle sorgte. 

Dschungelcamp: Die Zuschauer wollen Daniela Büchner leiden sehen

Und genau das ist ein Kernproblem der "Danni-Show", wie es die Witwe von Jens Büchner selbst genannt hat. Die Mallorca-Auswandererin ist nicht nur wahnsinnig schlecht in den Prüfungen, sie ist darüber hinaus auch noch uncharismatisch, ohne jeglichen Esprit und nervig - nicht nur für ihre Mitcamper, sondern für die Zuschauer. Und trotzdem wird die 41-Jährige jeden Tag aufs Neue zur nächsten Dschungelprüfung gewählt. Die Strategie dahinter ist klar: Seit Jahren schon versuchen "Ibes"-Fans, neue Sarah "Dingens" Knappiks und Larissa Marolts zu züchten - die unbenommen legendärsten Dschungelcamp-Kandidatinnen.

Mit der Dingens fing alles an. Die Ex-"GNTM"-Teilnehmerin versagte in fast jeder Prüfung - ähnlich wie die Büchner. Doch im gleichen Zug lieferte sie Sprüche, die in die Annalen der Dschungelgeschichte eingehen würden. "My air was away", "What happens when we break", "Every good things are five" - nur drei Beispiele. Zurück im Camp prahlte die Dingens, sie habe die schlimmste Prüfung ever, ever, ever absolvieren müssen und trieb ihre Mitstreiter zur Weißglut. Im Verlauf der Show sorgte sie eigenhändig für eine derartige Eskalation, dass Mathieu Carrière sie auf Knien anflehte, bitte das Camp zu verlassen. Das muss man erstmal schaffen. Larissa Marolt machte aus ihrer Zeit im Camp derweil ihre ganz persönliche Reality-Show. Sie stolperte so liebenswürdig und charmant durch jede Prüfung, dass sie nach wenigen Tagen von der Nervensäge zur Geheimfavoritin wurde - eine Dschungelheldin war geboren.

Ganz ähnlich wie Gisele Oppermann im vergangenen Jahr hat Daniela Büchner schlicht nicht das Zeug zur Heldin. Wo wir wieder beim Zietlow-Sympathie-Barometer wären: Die Moderatorin hat nach 16 Jahren Dschungel ein Gespür dafür, wer Dingens- oder Marolt-Potenzial hat. Wäre nicht schon ihr Gesichtsausdruck beim Anblick der Büchner ein Indiz, dann spätestens die wenig subtilen Hinweise von ihr und Hartwich, bitte, bitte, bitte jemand anders in die Prüfung zu wählen. 

Sonja Zietlow und Daniel Hartwich sind genervt

Die Zuschauer wollen darauf aber nicht hören. Weil man als "Ibes"-Fan seit Jahren hofft, sich endlich wieder eine Staffel zurecht zu telefonieren, die an das Kaliber von früher rankommt. Das wird mit Daniela Büchner allerdings nicht gelingen, was vor allem an Daniela Büchner selbst liegt. Die Frau ist schlicht zu einfältig. Ihre Mundwinkel hängen meist so tief, dass sie damit den Boden des Camps kehren könnte. Ihre Familiengeschichte - so tragisch sie auch zweifelsohne ist - wird zur alten Leier, die immer und immer wieder abgespult wird. Trocknet der Dschungel-Weiher irgendwann aus, könnte man ihn mit Büchners Tränen neu befüllen. Das Büchner-Narrativ ist ermüdend. Indem man die Auswandererin jeden Tag antreten lässt, leidet sie zwar - was durchaus im Sinne der Zuschauer ist - aber zu mehr wird die Büchnerin auch nicht fähig sein. 

Es wäre an der Zeit, einmal die anderen Camp-Bewohner zum Zug kommen zu lassen. Denn wer behauptet eigentlich, dass die sich in der Prüfung besser schlagen würden? Der große Motivator Sven Ottke zum Beispiel, versagte auf der Hängebrücke an Tag eins kläglich. Und das als Ex-Boxer und Leistungssportler.

An Tag 5 im Dschungel freut sich das Netz über Dannis Dschungelprüfung.

Leiden schön und gut - aber Heldenstatus muss man sich verdienen

Dass eine Dschungelprüfung aber selbst dann amüsant sein kann, wenn die Stars erfolgreich sind, haben 2018 Jenny Frankhauser, Kattia Vides, David Friedrich und Ansgar Brinkmann bewiesen. Zehn Sterne holten die vier. Für den besten Moment sorgte allerdings der "weiße Brasilianer" Brinkmann, der auf dem glitschigen Parcours einen auf ihn fliegenden Ballon mit voller Kraft ins Jenseits schoss. Alleine dafür ist Brinkmann in Erinnerung geblieben. Wofür wird die Büchnerin in Erinnerung bleiben? Für nichts außer für ihre Tränen und die Mitleidstour. Kräht auch nur ein Hahn ein Jahr später nach dem Büchner-Pendant Gisele Oppermann? Nein. Spätestens die leicht abnehmenden Quoten sollten ein Warnsignal sein. Die Dingens-Strategie ist unkreativ und auserzählt. 

Es ist Zeit für was Neues. Den größten Gefallen würden die Zuschauer damit keineswegs Daniela Büchner machen (denn die braucht letztendlich die Aufmerksamkeit), sondern Sonja Zietlow. Vielleicht ist das ja ein Anreiz. 

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.