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Dschungelcamp 2011: Die Zuschauer verweilen im Urwald

Das Dschungelcamp wird auf den letzten Metern immer fader, doch das Publikum bleibt treu: 7,81 Millionen Zuschauer sahen am Freitagabend die 105-minutige Halbfinalshow - und bescherten RTL den Tagessieg.

Rainer Langhans, Sarah Knappik, Eva Jacob, jetzt auch Indira Weis und Jay Khan: Alle Favoriten und polarisierenden Kandidaten haben das RTL-Dschungelcamp inzwischen verlassen - ein Großteil der Zuschauer ist geblieben. Und das, obwohl der Sendung auf den letzten Metern die Luft auszugehen scheint. Die Kandidaten dösen apathisch auf ihren Pritschen herum (Thomas Rupprath), verbringen Stunden mit der Reinigung ihres Zahnfleisches (Peer Kusmagk) oder müssen belanglose Dschungelprüfungen über sich ergehen lassen (Jay Kahn und Katy Karrenbauer).

Alles, was das Camp zuvor ausgemacht hatte, neurotisch-nervige Bewohner, interessante Gespräche, vor allem aber eine sich verselbständigende Gruppendynamik - es fehlt in den letzten Folgen. So sind die hohen Einschaltquoten doch ein wenig verwunderlich: Zwar sind Top-Werte von mehr als acht Millionen Zuschauern passé, die 105-minütige Halbfinalsendung am Freitagabend wollten aber immer noch 7,81 Millionen Menschen sehen. Das entspricht einem Marktanteil von 31,2 Prozent.

Peer Kusmagk gilt als Favorit

Wie in sämtlichen Folgen zuvor war der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen signifikant höher: 44,2 Prozent der Zuschauer in dieser Altersklasse hatten das Dschungelcamp eingeschaltet, in absoluten Zahlen waren das 4,85 Millionen.

Heute Abend könnte die Acht-Millionen-Marke noch einmal geknackt werden: In der Finalshow wird der Sieger der fünften Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" gekürt, um Mitternacht wird feststehen, wer das Camp als neuer Dschungelkönig verlässt. Das dürfte das Publikumsinteresse noch einmal ansteigen lassen.

Als großer Favorit für den Sieg gilt Peer Kusmagk. Lange hatte sich der TV-Moderator zurückgehalten und anderen Campbewohnern den Vortritt gelassen. Doch inzwischen kristallisiert sich der 35-Jährige wegen seiner angenehmen, integrativen Art als Publikumsliebling heraus. Viele Zuschauer rechnen ihm hoch an, dass er beim Gruppenmobbbing gegen Sarah Knappik nicht mitgemacht hat. Das könnten sie ihm mit zahlreichen Anrufen danken.

che