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Dschungelcamp 2019: "Die Alten sind schuld" - so redet sich Tommi Piper seinen Rauswurf schön

Tommi Piper flog am Sonntagabend aus dem Dschungelcamp. "Woran lag es?", wurde er kurze Zeit später in einem Interview mit RTL gefragt. Piper lieferte eine sehr eigenwillige Erklärung.

Tommi Piper

Tommi Piper beim Interview im Dschungelcamp-Baumhaus

MG RTL D

Um 23.46 Uhr am Sonntagabend war es soweit. Die Dschungelcamp-Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich überbringen in der Live-Sendung von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" die Nachricht, wer als dritter die Show verlassen muss. "Ausziehen muss: Tommi", teilt Zietlow mit. Der 77-Jährige nimmt die Botschaft mit Fassung auf. "Ist doch alles prima", sagt er entspannt, "ich bin zufrieden und freue mich, dass ich keinen Reis mit Bohnen mehr essen muss."

Eine halbe Stunde nach Ende der Show steht Piper für sein erstes Interview bereit. Für die Show "Ich bin ein Star - die Stunde danach" kommt der Wahlmünchner ins Dschungelcamp-Baumhaus und beantwortet die Fragen von RTL-Moderatorin Susanna Ohlen, die ihn direkt auf seinen Rauswurf anspricht. "Woran lag's?", will Ohlen von Piper wissen. Seine Antwort ist eine sehr eigenwillige Einschätzung.

Alte Zuschauer sind schuld

"An den Zuschauern. Man wird durch die Zuschauer rausgewählt. Ich bin ja jetzt in einem gesetzteren Alter und die gehen halt früh ins Bett", sagt Piper. Er scheint der festen Überzeugung zu sein, dass seine Rauswahl nur damit zusammenhänge, dass die älteren Zuschauer nicht bis nach 23 Uhr Fernseher guckten und deshalb nicht für ihn angerufen hätten. Von Selbstkritik - etwa zu seinen schlüpfrigen Komplimenten für Doreen Dietel ("du brauchst keinen BH") oder seinem rüden Umgang mit Sibylle Rauch - keine Spur.

Tommi Piper: "Ich bin nicht traurig"

Traurig sei er über seinen Rauswurf nicht. "Ich bin nicht traurig, ich mache weiterhin meinen Job: Synchronisationen, Hörbücher und Hörspiele, eben das, was für uns ältere Schauspieler übrig bleibt", sagt Piper, der als Stimme von Alf bekannt wurde und inzwischen 77 Jahre alt ist.

Nach seinem Auszug aus dem Dschungelcamp - er ist nach Domenico de Cicco und Sibylle Rauch der dritte Kandidat, der ausziehen musste - wünscht er sich erstmal "eine Tasse Cappuccino". Die habe er sehr vermisst.

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mai
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.