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Dschungelcamp 2022 Die "Kommandantin": Wie Tina Ruland von der Unscheinbaren zur Krawallnudel wurde

Dschungelcamp 2022 Tina Ruland
Tina Ruland wird im Dschungelcamp zur "Kommandantin"
© RTL
Die ersten Tage im Dschungelcamp fiel Tina Ruland wenig auf. Ab und an fungierte sie als tröstende Mitcamperin, die selbst nicht viel zu erzählen hatte. Mittlerweile ist die Schauspielerin aber im Zentrum einiger Zickereien.

Tina Ruland hätte die Dschungelcamp-Kandidatin werden können, die nett im Hintergrund verweilt, während die anderen zu Prüfungen müssen und sich über das Lagerfeuer hinweg anbrüllen. In den ersten Tagen von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" wirkte es tatsächlich so, als würde die "Manta Manta"-Schauspielerin unauffällig durch die Sendung huschen. 

Dschungelcamp 2022: Tina Ruland wird zur "Kommandantin"

Doch in den vergangenen Tagen mauserte sich Ruland von der Unscheinbaren zur Krawallnudel – und das hatte vor allem einen Grund: Anouschka Renzi. Der Renzi ist die Schauspielkollegin seit einiger Zeit im Camp ein Dorn im Auge. Das fängt bei ihr schon mit Rulands Stimme an. Denn die sei viel zu hoch, Renzi stünde eher auf tiefere Stimmen bei Frauen, ließ sie wissen. Die Monotonie lasse sie wie eine Oberlehrerin klingen. Außerdem warf sie Ruland vor, sie verpetzt zu haben, als sie versuchte, zwei Ohrstöpsel zu verstecken, nachdem den Campern Luxusgegenstände abgenommen wurden.

An Tag sieben im Dschungelcamp eskalierte die Situation dann weiter. Diesmal war auch Harald Glööckler Teil des Streits. Denn seiner Meinung nach nutzte Ruland ihre Machtposition als Teamchefin gnadenlos aus. Und tatsächlich gab die 55-Jährige zu, es zu genießen, bestimmen zu können. "Ich greife jetzt durch. So macht mir es Spaß", sagte sie fröhlich, nachdem sie den nächtlichen Schichtdienst eingeteilt hatte. Für Glööckler zu viel des Guten. "Mir macht es nicht so viel Spaß, Leute so herumzukommandieren. Ich bin da eher zurückhaltend", betonte er und gab der Ruland dann den Spitznamen "Kommandantin".

"Fräulein Rottenmeier"

Anouschka Renzi legte noch einen drauf und bezeichnete ihre Kollegin als "Fräulein Rottenmeier". Ein wenig schmeichelhafter Name, immerhin ist die kratzbürstige Hausdame von Heidi ziemlich unsympathisch. 

Wie die Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen Ruland einschätzen, hat die jüngste Wahl gezeigt. Denn nachdem sie nach langer Pause wieder zur Prüfung gewählt werden durfte, stimmte eine Mehrheit direkt für Ruland ab. Im Dschungelcamp-Universum ein klares Zeichen, immerhin wollen die latent sadistischen Fans der Show die Kandidaten leiden sehen. 

ls

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