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Dschungelcamp 2022 2 mal 3 macht 4: Wie sich Anouschka Renzi ihre eigene Welt schafft und immer mehr isoliert

Anouschka Renzi im Dschungelcamp 2022
Sie macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt: Anouschka Renzi im Dschungelcamp 2022
© RTL
Innerhalb von wenigen Tagen hat sich Anouschka Renzi im Dschungelcamp unbeliebt gemacht. Doch anstatt auf ihre Mitbewohner zuzugehen, bunkert sich die Schauspielerin in ihrem Hass immer mehr ein.

"2 mal 3 macht 4 widdewiddewitt und 3 macht Neune": Jedes Kind kennt das berühmte Pippi-Langstrumpf-Lied. Und jedes Kind weiß, dass 2 mal 3 in Wirklichkeit natürlich sechs ergibt.

Das wird auch Anouschka Renzi gewusst haben. Doch anstatt sich den Realitäten der Mathematik zu stellen, flüchtet sich die Schauspielerin lieber in die Welt alternativer Fakten: Als sie einen ihrer zwei Luxusgegenstände abgeben muss, bedient sie sich der Pippi-Langstrumpf-Logik und rückt anstelle ihrer sechs Ohrstöpsel nur vier heraus. 

Der plumpe Schwindel fliegt natürlich auf. Doch anstatt den eigenen Fehler reumütig zu bekennen, reagiert die 57-Jährige wie so oft dieser Tage: Sie wird aggressiv und schiebt die Schuld auf jemand anderen. In solchen Momenten sucht sie das große Drama. Ganz so als sei das Dschungelcamp die Bühne, die übrigen Bewohner das Publikum - und sie die große Diva. Nur: Der rauschende Applaus bleibt bislang aus.

Dschungelcamp 2022: Anouschka Renzi wird ausfällig

Am Mittwoch ist Tina Ruland die Leidtragende: Renzi beschuldigt den "Manta, Manta"-Star, sie bei dem Sender verpfiffen zu haben. Dazu schreit sie herum, pöbelt gegen die "Scheißshow" und bezeichnet die anderen Teilnehmer als einen "Scheißdreck an Menschen".

Eine akzeptable Entschuldigung für ihren ungeheuerlichen Vorwurf der Denunziation bringt die Diva nicht zustande. Schon in den Tagen zuvor hat sich die Tochter von Schauspielerin Eva Renzi um unangenehme Nachtwachen gedrückt und sich nur wenig am Campleben beteiligt. 

Dass sie sich mit solchen Aktionen nicht beliebt macht, ist ihr selbst klar: "Ich weiß, dass mich alle scheiße finden, aber ich sie auch", sagt sie feixend zu Harald Glööckler, ihrem einzigen Vertrauten im Lager. 

Harald Glööckler als letzter Verbündeter

Doch so locker, wie sie das darstellt, nimmt sie die Situation nicht. Um die einst gefeierte Schauspielerin wird es einsam, und das nagt an ihr. Wie sehr, wird deutlich, als sie sich auf dem Weg zu den Toiletten den Kopf stößt und daraufhin bitterlich weint: In dieser Szene bricht der ganze Schmerz über die Ablehnung ihrer Mitmenschen aus ihr heraus. 

Man kann vielleicht versuchen die Regeln der Mathematik zu ändern, was aber bleibt ist die Erkenntnis: Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht die Zuneigung und Wärme der anderen. Dafür muss man aber auf sie zugehen und ihnen die Hand reichen.

Pippi Langstrumpf hat das immer gewusst: "Alle groß und klein trallalala lad' ich zu uns ein."


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