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"DSDS": Neue Runde im Millionenspiel

Die zweite Staffel der erfolgreichen Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" geht auf Sendung. Alle Beteiligten erwarten wieder fette Gewinne.

Am 8. März feierte der Privatsender RTL eines der größten TV-Ereignisse seiner Geschichte: Mit Alexander Klaws (19) aus Sendenhorst im Münsterland wurde der Sieger des Monate langen Wettbewerbs "Deutschland sucht den Superstar" gekürt. Jetzt geht die bundesweit größte Castingshow in die zweite Runde. Ab Mittwoch, 3. September (20.15 Uhr), startet RTL die zweite Staffel. Der Sender, die Plattenfirma BMG und der britische Lizenzgeber Fremantle hoffen wieder auf Millionengewinne durch Werbung, Telefoneinnahmen und CD-Verkäufe.

Mit bewährten Kräften

Mit dabei sind wieder das Moderationsduo Michelle Hunziker/Carsten Spengemann. Auch die Jury ist mit Shona Fraser, Thomas Bug, Thomas Stein und Dieter Bohlen in alter Besetzung dabei. In vier Ausgaben wird RTL zunächst die Castings aus den sechs deutschen Großstädten zeigen, bei denen die Jury 19.500 Kandidaten zwischen 16 und 28 Jahren, doppelt so viele wie im Vorjahr ertragen musste. Die 150 vielversprechendsten kommen zum so genannten Recall ins Berliner Schillertheater - die 50 besten wiederum ziehen in die nächste Runde ein.

"Künstlerische Vielfalt" gefragt

Von ihnen werden zwölf Kandidaten ausgesiebt, die sich in zehn Mottoshows behaupten müssen. Im Finale treten die besten zwei gegeneinander an. Die Zuschauer krönen zum Schluss ihren "Superstar 2004". RTL kündigte an, dass die Kandidaten ihre "ganze musikalische Wandlungsfähigkeit und künstlerische Vielfalt unter Beweis stellen" müssten. Und mehr als das: "Talent ist immer auch eine Frage der Persönlichkeit und der Ausstrahlung", heißt es vom Sender. "Die Zuschauer erleben die Teilnehmer im Gespräch mit den Moderatoren, erfahren dabei von ihren Hoffnungen, ihren Träumen und ihrer Motivation."

"DSDS ist das Original"

Der Sieger erhält wie bei der ersten Runde einen Plattenvertrag bei der BMG. Die ersten Sieger dürften mit RTL, BMG und Fremantle TV jetzt schon feststehen. Denn im Gegensatz zum ersten Durchgang, der bereits einen hohen Gewinn einbrachte, ist der zweite mit weniger Risikofaktoren gespickt. Die Konkurrenzformate haben nicht die Werte erreicht, die der "Superstar" mit zwölf Millionen Zuschauern beim Finale erzielte. "Ich gehe davon aus, dass wir auf Grund der Popularität der Superstars einen Vorteil haben", sagt Thomas Stein. "'Deutschland sucht den Superstar' ist nun einmal das Original, wird alleine deshalb einen Bonus beim Zuschauer haben."

Längst hat die Show auch ihren internationalen Siegeszug angetreten. Die Reihe lief bereits in England ("Pop Idol"), USA ("American Idol"), Südafrika, Polen, Holland, Belgien, Frankreich, Norwegen, Kanada, Frankreich und im Mittleren Osten (unter anderem Saudi Arabien). Demnächst folgen: Australien, Finnland und Island.