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Exklusivvertrag: Gottschalk wird Show-Gesicht von RTL

Thomas Gottschalk hat einen Exklusivvertrag bei RTL unterschrieben. Er wird ab Sommer gleich mehrere maßgeschneiderte Shows in der Primetime moderieren - anscheinend auch mit Kumpel Günther Jauch.

Die ARD hat einen Korb bekommen, Dieter Bohlen auch. Thomas Gottschalk bindet sich exklusiv an RTL. Er hat einen Zweijahresvertrag beim Kölner Privatsender unterschrieben. Wie RTL am Mittwochmorgen bekanntgab, soll Gottschalk mehrere Show-Events in der Primetime übernehmen.

Mehrere maßgeschneiderte Sendungen sollen laut RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann bereits für Gottschalk entwickelt worden sein. Der Sender will sich zu Details noch nicht äußern. Die "Bild"-Zeitung schreibt konkret von einem Format mit Gottschalks altem Radiofreund Günther Jauch. In der Show, die schon für den September geplant ist, sollen die beiden Moderatoren gegeneinander antreten. Das klingt ein bisschen nach Stefan Raabs "Schlag den Raab" und "5 gegen Jauch" mit Oliver Pocher. Auch die Produktionsfirma steht angeblich schon fest: Laut "Bild" ist es Jauchs Firma "i&u TV".

Erst im Februar wurden Gerüchte laut, dass Gottschalk in der ARD auf die große Showbühne zurückkehren soll. Von einer Musikshow war die Rede, sogar ein Sendungstitel kursierte: "Good Vibrations". Wie es scheint, konnte RTL das bessere Angebot unterbreiten. Das Kapitel "Supertalent" und Dieter Bohlen dürfte demnach für Gottschalk ebenfalls abgeschlossen sein.

"Die Zuschauer wollen die große Show"

Thomas Gottschalks Statement zum neuen Exklusivvertrag: "RTL versteht was von Unterhaltung, und auch ich habe verstanden: Die Zuschauer wollen mich nicht auf der kleine Bühne und auch nicht davor, sondern sie wollen die große Show. Und davon kriegen sie jetzt gleich mehrere."

Ihren letzten gemeinsamen Auftritt hatten Gottschalk und Jauch im April dieses Jahres in der ARD. Da saß der Entertainer bei seinem Kumpel Jauch in der Talkshow und plauderte über den tiefen Fall von Uli Hoeneß. Mit seiner Vorabendshow "Gottschalk Live" war Gottschalk vor einem Jahr in der ARD grandios gescheitert.

kmi