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TV-Kritik

"Goodbye Deutschland": Frank Otto und Nathalie Volk: Erst Wellness, dann die Welt retten

Der als Forscherreise getarnte Luxusurlaub geht weiter: Frank Otto und Nathalie Volk lassen bei "Goodbye Deutschland" erneut keine Peinlichkeit aus. Statt den Zuschauern Charity zu erklären, macht sich Otto zum Horst.

"Goodbye Deutschland" mit Frank Otto und Nathalie Volk

Gehen bei "Goodbye Deutschland" in Badelatschen auf Expedition: Frank Otto und Nathalie Volk

Hinweis: Dieser Text war einer der meistgelesenen Artikel auf stern.de im Jahr 2017 - zum Jahresrückblick spielen wir die besten Artikel in loser Reihenfolge bis zum Ende des Jahres.

"Warum nur, warum?" Der alte Schlager von Udo Jürgens könnte die Titelmelodie zu "Goodbye Deutschland" mit Nathalie Volk und Frank Otto sein. Der 59-jährige Versandhauserbe und seine fast 40 Jahre jüngere Model-Freundin turteln zusammen auf den Seychellen. Er wolle ihr den Schutz der Meere näher bringen - so die offizielle Begründung für den als Expedition getarnten Luxusurlaub. Doch schon nach wenigen Minuten wird klar, dass aus der verwöhnten Göre keine Maria Sibylla Merian mehr wird.

Entbehrung ist nicht die Sache der ehemaligen "Germany's Next Topmodel"-Teilnehmerin Nathalie Volk. Nach viel Gejammer über die spartanische Behausung in der "Goodbye Deutschland"-Folge der vergangenen Woche lädt Otto sie in ein Fünf-Sterne-Ressort ein: Suite, eigener Privatpool und Zimmerservice mit Koch inklusive. "Ich dachte erst, das wäre das ganze Hotel, aber das ist ja nur unser Bereich", ruft Volk beglückt. So stellen sich die Zuschauer die Beschwerlichkeiten einer Forscherreise vor: Erst Wellness, dann die Welt retten.

Nathalie Volk liegt lieber im Pool

Mit Natur hat es Nathalie Volk nicht so. Das wird klar, als Otto ihr eine Coco de Mer zeigen will - eine Kokosnussart, die nur auf den Seychellen wächst. Geschminkt und gestylt, in Badelatschen und im Sommerkleid macht sich Volk zusammen mit Otto auf zu einem 45-minütigen Fußmarsch in die Hügel der Insel im Indischen Ozean. Doch schon nach ein paar Minuten ist Schluss. "Schatz, ich habe Sonnenbrand", beklagt sich Volk und bricht ab. Ihre Sonnencreme scheint sie dann aber doch noch gefunden zu haben. Wenig später nimmt Volk "den Mann meines Lebens" auf der Sonnenterrasse in Empfang - im weißen Badeanzug.

Frank Otto erträgt die Eskapaden und Zickereien seiner jungen Freundin mit stoischer Gelassenheit. Das Absurde: Beide tun die ganze Zeit so, als handle es sich bei ihrem Wellnessurlaub um eine ernsthafte Expedition, bei der Volk etwas über den Schutz der Meere lernen soll. "Ich will Zuschauer erreichen, denen das Meer noch nicht viel bedeutet. Aber vielleicht schaltet man neugierig ein, um zu sehen, was der Alte und die junge Frau da machen", sagte Otto dem stern über seinen Entschluss, bei der Doku-Soap mitzumachen. Doch lernen Zuschauer etwas über Umweltschutz, wenn sie Nathalie Volk beim Baden im Pool zuschauen? Vermutlich nicht.

Frank Otto nutzt die Chance bei "Goodbye Deutschland" nicht

Frank Otto engagiert sich seit Jahren für die Deutsche Meeresstiftung, bekam 2013 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Ein Gönner. Einer von den Guten. Doch wenn seine Freundin Nathalie Volk Sätze sagt wie "Er hat mir für 85.000 Euro Ohrringe gekauft. Er ist mein Traummann", will das nicht so recht zusammen passen mit dem Image des uneigennützigen Umweltschützers.

Muss ein Millionär in Askese leben, um glaubhaft Gutes tun zu können? Nein! Otto hätte die Möglichkeit, genau das den Zuschauern von "Goodbye Deutschland" zu erklären, die Diskrepanz zwischen einem Leben in Saus und Braus und Engagement aufzulösen. Doch er lässt die Chance ungenutzt. Stattdessen sehen wir einen liebestollen Millionär, der seine verwöhnte Freundin hofiert. Der Mörtel-Lugner der Meere. Schade.

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hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(