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Serien-Hit: "Game of Thrones": Das sagt der Regisseur zur umstrittenen Szene mit Jons Wolf

Nach einer Szene in der letzten Folge von "Game of Thrones" machten viele Zuschauer ihrem Ärger über Publikumsliebling Jon Schnee Luft. Jetzt hat sich Regisseur David Nutter zur umstrittenen Entscheidung geäußert - und dürfte die Fans kaum glücklicher machen. 

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Achtung: Dieser Text verrät Inhalte der aktuellen achten Staffel von "Game of Thrones" und aus allen bisherigen Staffeln. Wer noch nicht alle Folgen gesehen hat und sich lieber überraschen lassen möchte, sollte hier aufhören zu lesen.

Die "Game of Thrones"-Fans mussten schon viel aushalten. Seit in der ersten Staffel Fan-Liebling Ned Stark geköpft wurde, ließen unzählige Helden und Bösewichte auf oft grausame Art das Leben. Kaum eine Szene nahm die Fans aber so mit wie der Abschied Jon Schnees von seinem geliebten Wolf Geist in der letzten Folge. Nun musste sich sogar HBO für die Szene rechtfertigen. 

Das Problem: Während Jons Freunde Sam und Tormund mit kräftigen Umarmungen verabschiedet wurde, gab es für den Wolf nicht mal ein Tätscheln. Obwohl Geist Jon seit der zweiten Szene der Serie begleitet, ihm das Leben rettete und stets an seiner Seite war, hatte Jon beim Abschied nur ein müdes Nicken für ihn übrig. Dabei hatte er ihn in früheren Staffeln durchaus feste geknuddelt. "Streichle den verdammten Hund" schalte es entsprechend in den sozialen Netzwerken von den entsetzten Fans. 

Das sagt der Regisseur zur Szene

Jetzt hat sich Regisseur David Nutter zu der umstrittenen Szene geäußert - und dürfte die Wut der Fans kaum dämpfen. "Da die Wölfe quasi Computeranimationen sind, haben wir entschieden, es so einfach wie möglich zu halten", sagte er der "Huff Post". "Und ich denke, dass die Szene dadurch viel stärker geworden ist." Damit bestätigt Nutter quasi eine der Theorien der Fans: Weil die echten Wölfe in Kanada gefilmt werden und dann in vergrößerter Form nachträglich in die Szenen gebaut werden, wäre eine Umarmung oder ein Streicheln den Machern zu aufwendig - oder schlicht zu teuer - gewesen. 

Man habe auf diese Weise viele mögliche Probleme mit den Greenscreen-Aufnahmen der Schauspieler und dem nachträglich eingefügten Wolf verhindern können, führt Nutter gegenüber "Insider" aus. Die Nachfrage, ob man sich den Dreh also einfach leichter machen wollte, bejahte er. "Auf diese Weise hatte Jon mehr Zeit, sich von Tormund und Sam zu verabschieden", versucht Nutter bei "Huff Post" die Szene schönzureden. "Als er dann einfach weggeht, dreht er sich zu Geist und hat diesen sehr intensiven Moment mit ihm. Eine sehr starke Szene." Die Fans sehen das wohl anders. 

Quellen: Huff Post, Insider

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