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15 Fakten über Jean Dujardin Warum der Franzose zeitweise die Fahrerlaubnis verlor

Jean Dujardin
Jean Dujardin hat als erster Franzose den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewonnen.
© AFP
Jean Dujardin ist der erste Franzose, der den Oscar für die beste Hauptrolle bekam. Aktuell ist er in der Romanze "Mein ziemlich kleiner Freund" zu sehen. 15 Fakten über den Schauspieler.

•In seinem neuen Film, der Romanze "Mein ziemlich kleiner Freund", spielt Dujardin den charmanten, gut aussehenden, solventen Architekten Alexandre. Einen Traummann also - mit kleinem Schönheitsfehler: Er misst nur 1,36 Meter. Die hübsche Anwältin Diane (Virginie Efira), die gerade dabei ist, sich in ihn zu verlieben, muss sich nun entscheiden: Soll sie ihrem Herz oder ihrem Kopf folgen?

•Er kam am 19. Juni 1972 in Rueil-Malmaison, Hauts-de-Seine, westlich von Paris, zu Welt.

•Nach seinem Schulabschluss arbeitete er zunächst in der Baufirma seiner Eltern und absolvierte seinen Militärdienst.

•1991 heiratete er seine Jugendliebe Gaelle Demars, die beiden haben zwei Söhne, Simon (17) und Jules (14). Die Ehe zerbrach, nachdem er 2003 die Schauspielerin Alexandra Lamy kennengelernt hatte, mit der von 2009 bis 2014 verheiratet war. Seit knapp zwei Jahren ist er mit der französischen Eiskunstläuferin Nathalie Péchalat liiert, am 5. Dezember wurde ihre gemeinsame Tochter Jeanne geboren.

•Er ist seit seiner Kindheit mit seinem Schauspielkollegen Guillaume Canet befreundet. Die beiden arbeiteten auf dem Gestüt der französischen Kinolegende Jean Rochefort als Stalljungen.

•Seine Schauspielkarriere startete er mit selbstgeschriebenen One-Man-Shows in Pariser Cabarets und Bars. 1995 zählte er zu den Gründungsmitgliedern der Comedytruppe "La Bande du Carré Blanc", die sich 1998 in "Nous Ç Nous" umbenannte.

•Von 1999 bis 2003 wirkte er mit seiner späteren Frau Alexandra Lamy in der Comedyshow "Un gars, une fille" mit, die ihn landesweit bekannt machte.

•Eine der populärsten Figuren des "Nous Ç Nous"-Repertoires war die des blonden, langhaarigen und größenwahnsinnigen Surfers "Brice de Nice". Der gleichnamige Film war 2005 mit vier Millionen Zuschauern der erfolgreichste Film des Jahres in Frankreich. Der Song "Le Casse de Brice", eine Rapversion des George Benson-Klassikers "Give Me The Night", hielt sich wochenlang in den französischen Charts. Hier das offizielle Video.

•2012 gewann Dujardin für seine Vorstellung als scheiternder Stummfilmstar George Valentin in "The Artist" als erster Franzose den Oscar als Bester Hauptdarsteller, darüber hinaus den Golden Globe und den Darstellerpreis in Cannes. Bei den französischen Oscars ging er kurioserweise leer aus. Den César gewann Omar Sy für "Ziemlich beste Freunde".

•Im Juni 2013 wurde er zu mehreren hundert Euro Strafe und drei Monaten Führerscheinentzug verurteilt. Er war im Jahr zuvor während seines Urlaubs auf Korsika alkoholisiert am Steuer erwischt worden.

•"The Artist" und was nun? 2012 spekulierte der frisch gebackene Weltstar für die Comedy Website "Funny or Die" sehr lustig über seine künftige Hollywood-Karriere.

•Und lieferte sich 2014 für Nespresso ein amüsantes Duell mit George Clooney

Das sagt er:
"Heißkalt, süßsauer, over the top lustig und total dramatisch - alles im selben Film, sowas mag ich. Wie im wahren Leben, da kann ich mal sehr komisch sein und in anderen Momenten wie ausgelöscht." 

Das sagen andere:
"Er ist einer der wenigen Schauspieler in Frankreich, die einen arroganten Idioten spielen können, den man trotzdem mag." (Jan Kounen, Regisseur der Werber-Satire "39,90")

•Jean Dujardin für Einsteiger:

"Brice de Nice" (2005)
"OSS 117 - Der Spion, der sich liebte" (2006)
"Counter Investigation" (2007)
"39,90" (2007)
"OSS 117 - Er ist sich selbst genug" (2009)
"The Artist" (2011)
"The Wolf of Wall Street" (2013)


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