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"Stefan Raab live": "Erstunken und erlogen", "Fake News" - Raab-Veranstalter poltert gegen Berichte zur neuen Show

Aufregung um Stefan Raabs neue Bühnenshow. Zunächst sickern angebliche Ablaufdetails durch, dann dementiert der Veranstalter mit einem wütenden Statement und spricht von "Fake News".

Stefan Raab wird mit einem Bühnenprogramm in Köln auftreten

Stefan Raab wird mit einem Bühnenprogramm in Köln auftreten

DPA

Eines ist noch sicher: Stefan Raab wird in diesem Herbst dreimal live in Köln mit einem Bühnenprogramm auftreten. Was genau dort aber die Zuschauer erwartet, darüber gab es am Samstag mächtig Wirbel. Die "Bild"-Zeitung und "Spiegel online" hatten über angebliche Ablaufdetails von Raabs neuer Show berichtet (auch der stern berichtete unter Berufung auf die beiden Medien zunächst darüber). Unter anderem ging es dabei um Stars, die als musikalische Gastauftritte bei der Show zu sehen sein würden. Auch hieß es, eine Live-Schalte ins ProSieben-Programm sollte es geben oder der Sender würde die Show komplett übertragen.

Wenig später meldete sich dann der Veranstalter via Facebook zu Wort und dementierte die Berichte mit teilweise scharfer Wortwahl. Der "Bild"-Artikel sei "in großen Teilen schlicht erfunden", hieß es dort. So seien Informationen zu Ablauf und Inhalt der Show "frei" sowie die Zusammenstellung der Gäste "in Teilen" ausgedacht. Berichte über ein Mini-TV-Comeback und eine Live-Schalte zu ProSieben seien "schlichtweg frei erfunden und unwahr".

Liebe Freunde der gepflegten Unterhaltung, Bild online und BILD haben einen Artikel zu Stefans bevorstehenden Shows...

Gepostet von BRAINPOOLTickets am Samstag, 13. Oktober 2018

Raab-Veranstalter: "Erstunken und erlogen"

"Spiegel online" habe zudem berichtet, dass ProSieben die gesamte Show live übertragen wird. "Auch das ist einfach erstunken und erlogen, wie Sie feststellen werden, wenn Sie nächsten Donnerstag ProSieben einschalten", hieß es in dem Statement. Man behalte sich rechtliche Schritte gegen die Medien vor, und zwar "wegen Täuschung der Öffentlichkeit und unserer Showbesucher sowie der Verbreitung von Fake News", teile das "Stefan Raab live-Team" mit.

"Spiegel online" hat den Teil über die Live-Übertragung durch ProSieben anschließend aus dem Artikel genommen. Dies sei "nicht korrekt", hieß es in einer Anmerkung. Die "Bild" ergänzte ihren Artikel um einen Absatz, dass "die Zusammenstellung der Gäste und die Inhalte der Sendung" via Facebook "allerdings als in Teilen erfunden beschrieben" würden.

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