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Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis: Brandt, Raab - und ein wenig Trash

Der Mehrteiler "Der Turm", Matthias Brandt und Stefan Raab dürfen sich Hoffnungen auf den Deutschen Fernsehpreis machen. Skurril: Auch die trashige RTL2-Dokusoap "Berlin - Tag & Nacht" ist nominiert.

Drei Chancen für den ARD-Zweiteiler "Der Turm" auf den Deutschen Fernsehpreis 2013: Die Romanverfilmung, im Oktober 2012 in der ARD zu sehen, wurde in den Kategorien Bester Mehrteiler, Bester Schauspieler (Jan Josef Liefers) sowie Beste Schauspielerin (Claudia Michelsen und Nadja Uhl) nominiert, wie die Jury am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Fernsehpreis wird am 2. Oktober in Köln verliehen.

Schauspieler Matthias Brandt wurde gleich für vier Filme in der Kategorie Bester Schauspieler benannt. Dazu gehören neben zwei ARD-"Polizeiruf 110"-Auftritten das Dokudrama "Eine mörderische Entscheidung" und das Drama "Verratene Freunde" (beide ARD). Auch ProSieben-Spaßmacher Stefan Raab darf hoffen: Seine neue Talkrunde "Absolute Mehrheit" ist in der Kategorie Beste Information im Wettbewerb.

Ungewöhnliche Formate tummeln sich in der Kategorie Beste Unterhaltung Doku/Dokutainment: Das in der Öffentlichkeit umstrittene Experiment "Auf der Flucht - Das Experiment" (ZDFneo), die Vox-Reihe "Shopping-Queen" sowie die publikumswirksame RTL2-Dokusoap "Berlin Tag & Nacht". Die von Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher moderierte Gala wird erst zwei Tage später am 4. Oktober auf Sat.1 gezeigt.

che/DPA / DPA