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RTL-Reality-Show "Undercover Boss": Der Quotenkönig von Eismann

Was halten die Angestellten wirklich von ihrem Boss? Eismann-Chef Mika Ramm wollte es wissen - und mischte sich undercover unter seine Untergebenen. Immer dabei: die Kamera.

RTL wandelt auf Shakespeares Spuren. Irgendwie zumindest. Ist es beim britischen Dramatiker ein König, der sich verkleidet unter seine Truppen mischt, schickt der Kölner Privatsender den Chef eines Tiefkühlunternehmens in die unteren Etagen.

Eine Scharade mit Erfolg: Das neue Format "Undercover Boss" legte am Montagabend einen beachtlichen Start hin. Durchschnittlich 6,2 Millionen Zuschauer wollten laut Quotenmeter.de die Premierenfolge um 21:15 Uhr sehen. Damit erreichte die Adaption der gleichnamigen US-amerikanischen Reality-Show einen Marktanteil von 18,9 Prozent. Nur Günter Jauch lockte mit seinem Dauerbrenner "Wer wird Millionär?" mehr Zuschauer vor die Schirme (7,12 Millionen, Marktanteil: 21,4 Prozent). In der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen blieb "Undercover Boss" dagegen ungeschlagen: Fast jeder Vierte schaltete ein (24,5 Prozent Marktanteil).

jwi
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