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Stefan Konarske: Kommissar Daniel Kossik verlässt "Tatort" mit ungewissem Ende

Es war sein letzter Einsatz im Dortmund-"Tatort": Der von Stefan Konarske gespielte Kommissar Kossik verlässt die Krimi-Reihe. Ist der Ermittler beim Anschlag ums Leben gekommen oder hat er eine Zukunft?

"Tatort"-Kommissar Daniel Kossek alias Stefan Konarske

"Tatort"-Kommissar Daniel Kossek alias Stefan Konarske

Mit einem großen Knall hat sich der Dortmunder "Tatort"-Kommissar Daniel Kossik am Montagabend aus der Krimireihe verabschiedet. Nach insgesamt zehn Einsätzen ist für den Ermittler Schluss. Wie Schauspieler Stefan Konarske betont, steigt er auf eigenen Wunsch aus. Der 37-Jährige gibt vor allem private Gründe an: "Mein Lebensmittelpunkt liegt nicht mehr in Dortmund, sondern mittlerweile in Paris", sagte er dem WDR. Man solle immer gehen, wenn es am schönsten ist. Außerdem sei es für die Geschichte gut, so Konarske.

Seine Rolle im Dortmund-"Tatort" war im Drehbuch von Anfang an unglücklich angelegt. Die Figur des Kommissar Daniel Kossik litt darunter, dass sie vor allem in Relation zu zwei seiner Mitarbeiter definiert wurde: durch das angespannte Verhältnis zu seinem Chef Peter Faber (Jörg Hartmann) und durch die zerbrochene Beziehung zu seiner Kollegin Nora Dalay (Aylin Tezel). Angesichts seiner persönlichen Verstrickungen konnte Kossik kaum eigenständig in Erscheinung treten, zumeist waren seine Handlungen emotionale Reaktionen auf seinen Chef und seine Ex. Das kann für einen ambitionierten Schauspieler wie Stefan Konarske auf Dauer nicht befriedigend gewesen sein.

Im nächsten "Tatort" ermitteln die Kommissare zu dritt

Viele Zuschauer fragen sich nun, was genau mit Kommissar Daniel Kossik geschehen ist. Wurde er bei dem in der Schlussszene gezeigten Terroranschlag getötet? Oder überlebt er und bewirbt sich - wie im "Tatort" angedeutet - erfolgreich auf einen anderen Job?

Beim WDR hält man sich dazu noch bedeckt: "Die Kommissare ermitteln im nächsten Fall erstmalig zu dritt. Die Kollegen vermissen Daniel", verriet eine Sprecherin auf Anfrage. Derzeit wird der neue Dortmunder Fall "Tollwut" gedreht, ausgestrahlt wird die Folge vermutlich noch in diesem Jahr. 

Erst dann werden wir wohl Klarheit haben, ob Kommissar Kossick überlebt hat. Keine Sorgen machen muss man sich um Schauspieler Stefan Konarske. Der ist nach eigener Aussage "in Film- und Theaterprojekte" eingebunden", auf die er sich künftig konzentrieren möchte. Ohne nervigen Chef und zickige Ex macht das vermutlich noch viel mehr Spaß.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.