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"Tatort" aus Münster Gibt es den "Pussynator" wirklich?

Tatort Münster
Bufdi Olli Gärtner (Andreas Helgi Schmidt, r.) gilt als dringend tatverdächtig, hat aber ein Alibi: Er will "Pussynator" gespielt haben.
© WDR/Willi Weber
Mit ihrem neuesten Fall haben Thiel und Boerne einen Zuschauerrekord aufgestellt. Bei Twitter kam "Schwanensee" dagegen eher mäßig an. Nur der "Pussynator" sorgte für große Erheiterung.

Der Münster-"Tatort" eilt von Erfolg zu Erfolg. Nachdem die beiden ungleichen Ermittler Thiel und Boerne mit ihrem vorherigen Fall im September 2014 sensationelle 13,22 Millionen Zuschauer vor den Fernseher locken konnten, übertrafen sie ihren eigenen Bestwert deutlich: 13,63 Millionen sahen die Folge "Schwanensee", die in einem Therapiezentrum spielt - mehr Menschen schalteten zuletzt vor 23 Jahren den "Tatort" ein. Und das, obwohl der Sonntagabendkrimi mit "Tribute von Panem" (ProSieben) und "James Bond - Skyfall" (RTL) starke Konkurrenz hatte. 

Dennoch holte der "Tatort" einen Martkanteil von 35,7 Prozent. Das spricht für die unbegrochene Attraktivität der von Axel Prahl und Jan Josef Liefers gespielten Charaktere. Auch diesmal war die Krimihandlung in ein komödiantisches Setting eingebaut. Es gab die gewohnten Wortwechsel zwischen Boerne und Assistentin Alberich, Vadder Thiel wurde mehrfach mit seinem Taxi geblitzt, während sein Sohn mit seiner schlechten Laune für den ein oder anderen komischen Moment sorgt.

Doch für die größte Erheiterung sorgte keiner der Münsteraner Stammfiguren, sondern der Bundesfreiwilligendienstleistende Olli Gärner (Andreas Helgi Schmidt). Auf die Frage nach seinem Alibi antwortete der Budfi: "Ich hab Pussynator gespielt." Ein Online-Game, bei dem offenbar ein riesiges Gemächt eine gewichtige Rolle spielt. Für die Twitter-Gemeinde eine Steilvorlage. Innerhalb kürzester Zeit gab es schon hunderte Tweets mit dem Hashtag #pussynator. Wir zeigen einige der witzigsten:

Gleich mehrere User mutmaßten, dass es für ein solches Spiel tatsächlich einen großen Markt geben könnte:

Eine nymphomane ältere Dame aus dem Therapiezentrum hat zwischenzeitlich ein Auge auf Borne geworfen. Darauf spielt dieser Tweet an:

Eine andere Userin fühlte sich an die Komikerin Caroline Kebekus erinnert, die ihr erstes Bühnenprogramm "Pussy Terror" genannt hat:

Der Tweet dieses Users ist nur ein frommer Wunsch geblieben. Denn ein Spiel namens "Pussynator" gibt es (noch) nicht. Vielleicht sollte es mal jemand programmieren - denn ganz offensichtlich gibt  es eine große Nachfrage.

che

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