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Ulrich Tukur: Star-Kommissar für den "Tatort"

"Tatort"-Verpflichtung mit Star-Potenzial: Ulrich Tukur wird neuer "Tatort"-Kommissar in Hessen. Ein Scoop für die Krimiserie, die gerade erst den Rückzug des Ermittlerduos Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf bekannt geben musste.

Von Katharina Miklis

Ulrich Tukur ist ein Widerling. Ein Bösewicht. Ein fieser Schurke. Das sind zumindest die Rollen, die ihm liegen, in denen er aufgeht. Und er spielt sie grandios. "Das Böse steckt in jedem von uns. Schauspielerei ist eine Möglichkeit, es raus zu lassen", sagte er mal in einem Interview mit stern.de. 2004 wurde der gebürtige Hesse für seine Rolle als Mörder in der "Tatort"-Folge "Das Böse" mit dem Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler in einem Fernsehfilm ausgezeichnet. Nun kehrt der Mörder an den Tatort zurück: Tukur wechselt die Fronten und ermittelt jetzt als Kommissar.

Wie Tobias Häuser, Pressesprecher des Hessischen Rundfunks (HR), am Montagmorgen offiziell bestätigte, wird der 54-jährige Charakterdarsteller Tukur neuer "Tatort"-Kommissar. Seine Rolle scheint ihm auf den Leib geschrieben zu sein: Tukur soll den Ermittler Felix Murot mimen, der das Leben genießt, gutes Essen liebt, sich gut anzieht und die Musik der 20er Jahre mag. Klingt ganz nach Tukur selbst, der vor einigen Jahren mit seiner zweiten Frau Katharina John nach Venedig zog, um das Dolce Vita zu genießen und als Frontmann der Tanzkapelle "Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys" immer wieder auf der Bühne steht.

Drei "Tatort"-Folgen pro Jahr aus Hessen

Nur dass Murot im "Tatort" ein Einzelgänger sein soll, ohne feste Freundin. Laut "Bild"-Zeitung soll der Kommissar auch ein trauriges Geheimnis haben: einen Gehirntumor, von dem keiner etwas weiß und den er "Lili" nennt. Seine Sekretärin Magda Waechter wird von Barbara Philipp ("Bella Block") gespielt. Murots erster Fall spielt an dem verlassenen Edersee in Nordhessen, wo ein Toter am Anlegesteg gefunden wird. Der Fall führt ihn tief in die Geschichte der RAF. Die Dreharbeiten sollen im Herbst beginnen.

Tobias Häuser vom Hessischen Rundfunks bestätigt gegenüber stern.de, dass Tukur nicht der Nachfolger der bisherigen HR-Kommissare Sawatzki und Schüttauf wird, die in der vergangenen Woche ihren Rückzug aus dem Frankfurter "Tatort" bekannt gaben. Der neue "Tatort" ersetze vielmehr den "Polizeiruf 110" mit Jan-Gregor Kremp und Inga Busch, der vor anderthalb Jahren eingestellt wurde. Der 54-jährige Charakterdarsteller Tukur wird einmalig 2010 jeweils als Kommissar im hessischen "Tatort" zu sehen sein. Außerdem wird es aus Hessen 2010 zwei Folgen mit dem Nachfolger-Team von Sawatzki und Schüttauf geben. Wer die neuen Kommissare spielen wird, steht jedoch noch nicht fest. Laut Häuser finden zurzeit mehrere Gespräche mit potenziellen Nachfolgern statt.

"Attraktiv, witzig und hochgebildet"

Mit Ulrich Tukur soll man die "Tatort"-Rolle bei einem Abendessen im April 2008 entwickelt haben, so HR-Fernsehspielchefin Liane Jessen. Als Tukur jetzt das Drehbuch las, soll er endgültig eingeschlagen haben. Jessen freut sich über die Star-Besetzung: Sie bezeichnet Tukur als "attraktiv, witzig und hochgebildet".

2006 erhielt Tukur, der mit dem kürzlich verstorbenen Regisseur Peter Zadek am Schauspielhaus in Hamburg arbeitete und für acht Jahre die Hamburger Kammerspiele leitete, den Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller für seine Rolle als Stasi-Oberstleutnant im Oscar-prämierten Drama "Das Leben der Anderen". 2007 brachte er mit "Die Seerose im Speisesaal - Venezianische Geschichten" eine literarische Hommage an seine neue Heimatstadt Venedig heraus. Anfang dieses Jahres erst wurde Tukur mit dem Deutschen Fernsehpreis und mit dem Friedenspreis des Deutschen Films für seine Darstellung des Hamburger Kaufmanns John Rabe geehrt.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
  • Katharina Miklis