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Neue TV-Show "Uncovered" Auge in Auge mit den gefährlichsten Gang-Chefs der Welt

Uncovered
Reporter Thilo Mischke geht in seiner neuen Reportage-Show "Uncovered" dorthin, wo es gefährlich ist.
© ProSieben
Er lässt sich in Kolumbien zeigen, wie Kokain hergestellt wird oder trifft sich in Japan mit Gangster-Bossen: In der ProSieben-Show "Uncovered" erkundet stern-Reporter Thilo Mischke die dunklen Seiten der Welt.

Wer am Montagabend zu ProSieben schaltet, bekommt ausnahmsweise nicht Joko und Klass zu sehen. Die beiden Blödel-Moderatoren sind mit ihrer Show "Circus HalliGalli" in der Sommerpause. Stattdessen startet die neue Sendung "Uncovered" - und die bietet ein Kontrastprogramm.

Für das Reportage-Format hat sich der stern-Autor Thilo Mischke an den unterschiedlichsten Ecken dieser Welt in Gefahr begeben. Der 35-Jährige ging dort hin, wo er sich laut dem Sender auf und neben dem Grat des Erlaubten bewegte. "Drogen", "Gangs", "Gewalt" und "Natur" heißen die Themen der vier Folgen, die auch von Mischke mitproduziert wurden. In der ersten Ausgabe trifft er auf Mitglieder der japanischen Mafia Yakuza und spricht mit Gang-Bossen in El Salvador.

Thilo Mischke ist als "Reporter ohne Grenze" unterwegs

"In solchen Situationen darf man über Gefahr nicht nachdenken. Aber natürlich hatte ich Angst", sagte Mischke laut ProSieben. Denn die Dreharbeiten seien gefährlich gewesen, wie er im Interview mit "Radio Fritz" betonte: "Es gab pro Folge mindestens eine Situation, die lebensgefährlich war." Sein Ziel sei es gewesen, harte Themen aufzugreifen und mitten reinzugehen. So ließ er sich unter anderem in Kolumbien erklären, wie Kokain produziert wird und besuchte Goldgräber im Amazonas-Regenwald in Brasilien. "Es wird sehr düster und ernst", kündigte Mischke an.

Thilo Mischke ist bekannt für ungewöhnliche Reportage-Experimente. 2014 ließ er sich zum Beispiel für "Galileo" eine Woche lang in einen Glascontainer einsperren und von der Öffentlichkeit beobachten. Für sein Buch "In 80 Frauen um die Welt" begab er sich 2010 auf Weltreise auf die Suche nach der Traumfrau. ProSieben nennt ihn "Reporter ohne Grenze". Ob er diesen Titel wirklich verdient hat, wird er in den kommenden Folgen jeweils Montags um 22:05 beweisen müssen.

sst

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